Hunderasse Zwergpinscher
Zwei Zwergpinscher Welpen

Der Zwergpinscher – eine Liebeserklärung

Der Zwergpinscher sieht aus wie eine kleine Miniaturausgabe des Dobermanns. Und tatsächlich haben die beiden Rassen nicht nur äußerlich einige Eigenschaften gemeinsam. Der Pinscher ist mindestens genauso mutig und wachsam, und oftmals auf eine Bezugsperson besonders fixiert.

Er mag kompakt daherkommen und niedlich aussehen, doch in dem kleinen Kerl steckt ein ganzer Hund. Er ist nämlich kein typischer gemütlicher Schoßhund, sondern braucht viel Bewegung, konsequente Erziehung und hat gern eine Aufgabe, der er nachkommen kann.

Familien werden genauso ihre Freude an dem Zwergpinscher haben, wie Singles oder aktive Senioren. Wohnungshaltung ist kein Problem und der Pflegeaufwand für den kurzhaarigen Vierbeiner hält sich ebenfalls in überschaubaren Grenzen.

Zwergpinscher im Gras
Zwergpinscher: kleiner Kerl ganz groß.

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10.02.2020

Zwergpinscher

Weitere NamenMiniature Pinscher, Min Pin,
Größe25-30 cm
Gewicht4-6 kg
Herkunft/UrsprungDeutschland
FarbeEinfarbig: hirschrot, rotbraun bis dunkelrot-braun; Schwarzrot: Lackschwarzes Haar mit roten/braunen Abzeichen
Fellbeschaffenheitkurz, dicht, glatt anliegend, glänzend
Lebenserwartung13 Jahre
Charakter/Wesenverspielt, freundlich, energisch, klug, lebhaft, selbstsicher, ausgeglichen, temperamentvoll
KrankheitsgefährdungLederohr/Ohrrandnekrose, Patellaluxation, PRA, Schablonenkrankheit
FCIFCI Nr:185, Gruppe 2, Sektion 1: Pinscher und Schnauzer Zwergpinscher FCI Standard als PDF
AktivitätsbedarfDer Zwergpinscher hat einen großen Aktivitätsbedarf
FutterbedarfDer Zwergpinscher hat einen niedrigen Futterbedarf
FellpflegeDer Zwergpinscher hat einen geringen Aufwand für Fellpflege
StadteignungDer Zwergpinscher ist für die Stadt gut geeignet

10 Fakten über den Zwergpinscher

  1. Der Zwergpischer ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse aus Deutschland
  2. FCI-Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde. Sektion 1: Pinscher und Schnauzer. Die Rasse hat die Standardnummer 185.
  3. Seine Schulterhöhe beträgt zwischen 25-30 cm (für Rüde und Hündin)
  4. Das Gewicht sollte zwischen 4-6 kg liegen.
  5. Den Zwergpinscher gibt es in einfarbig (rot-braun, dunkelrot-braun, hirschrot) oder zweifarbig (schwarz-rot mit Brand).
  6. Wegen seines braunen Fells und der zierlichen Statur wird der Zwergpinscher oftmals auch als Rehpinscher bezeichnet.
  7. Weitere Namen für die Rasse lauten: Miniature Pinscher und Min Pin (im enlischsprachigen Raum), Rehrattler (vor allem in Österreich) oder als Kosename auch Mini-Dobermann, obwohl die beiden Rassen nicht miteinander verwandt sind.
  8. Der Zwergpinscher hat kurzes Fell ohne Unterwolle, weshalb er bei niedrigen Temperaturen leicht frieren kann. Es kann sogar zu Erfrierungen der Ohrränder kommen.
  9. Ursprünglich wurde der Pinscher zur Jagd auf Ratten und andere Nager eingesetzt. Kein Wunder, dass der Jagdtrieb der Rasse immer noch im Blut liegt.
  10. Ohren und Rute des Zwergpinschers bleiben heute stets naturbelassen und dürfen nicht mehr kupiert werden.

Vom Rattenfänger zum Begleithund der Damen: Geschichte und Ursprung des Zwergpinschers

Pinscher stammen von Bauernhunden aus Süddeutschland und Österreich ab und hatten ursprünglich die Aufgabe, die Ställe frei von Ratten und anderem Ungeziefer zu halten. Zusätzlich bewachten sie die Familie, Haus und Hof und galten als aufmerksam und furchtlos. Ihre Selbstständigkeit und Ausdauer machten sie außerdem zu wertvollen Begleitern der Fuhrleute, auf deren Waren, Wagen und Pferde sie nachts aufpassten.

Im 19. Jahrhundert wuchs die Beliebtheit des kleinen Zwergpinschers und er wurde als Schoßhund vor allem in der Damenwelt sehr geschätzt. Der ehemalige zähe und genügsame Gebrauchshund mauserte sich mehr und mehr zum geliebten Familien- und Begleithund.

Eine einheitliche Zucht mit Struktur und nach festgelegten Merkmalen eines Rassestandards entwickelte sich schließlich ab 1895 mit der Gründung des Pinscher- Schnauzer-Klubs (PSK). Ab nun erfolgte eine Trennung der rauhaarigen und der glatthaarigen Hunde, die gemeinsam in einem Wurf vorkommen konnten. Die rauhaarigen Pinscher wurden 1917 offiziell in Schnauzer umbenannt und die glatthaarigen Vertreter wurden als Pinscher klassifiziert.

In den Kriegsjahren hatte die Zwergpinscherzucht allerdings einige Tiefschläfe zu erleiden, erholte sich jedoch glücklicherweise immer wieder und hat heute eine feste Fangemeinde.


Welche Charaktereigenschaften bringt ein Zwergpinscher mit?

In der kleinen Zwergpinscherverpackung lauert ein ganzer Hund, der nicht unterschätzt werden sollte. Die Rasse ist nämlich ausgesprochen temperamentvoll und bewegungsfreudig. Mit Herrchen joggen gehen? Kein Problem! Was jedoch nicht heißt, dass der Pinscher nicht hin und wieder gern mit seinem Besitzer auf dem Sofa faulenzt oder heimlich versucht das Bett für sich zu beanspruchen. Ein wenig dickköpfig ist das Wesen des Zwergpinschers nämlich schon aber, aber zum Glück arbeitet er gern mit, ist relativ leicht zu erziehen und sehr menschenbezogen.

Er ist nicht umsonst ein beliebter Familienhund und ein guter Gefährte für Kinder. Vorausgesetzt, der Vierbeiner ist gut sozialisiert und der zweibeinige Nachwuchs für das Zusammenleben mit einem kleinen Hund sensibilisiert. Selbst für ältere Menschen eignet sich der Zwergpinscher hervorragend. Er verschenkt sein Herz sowieso am liebsten einer ganz bestimmten Person und kann durchaus eifersüchtig werden, wenn er mal nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die ihm seines Erachtens zusteht.

Neben seinem anhänglichen und ausgeglichenen Charakter ist der Zwergpinscher aber trotz allem sehr selbstsicher. Er ist wachsam und hat oft eine niedrige Reizschwelle. Darum eignet er sich nicht nur als Begleit- sondern durchaus auch als Wachhund. Fremden gegenüber reagiert er nämlich zunächst skeptisch oder zurückhaltend, jedoch taut er nach einem ersten Kennenlernen meist schnell auf und zeigt sich von seiner unwiderstehlichen Schokoladenseite.

Eine Haltung in der Wohnung gestaltet sich oft recht unproblematisch, allerdings sollte der Lauffreude des Zwergpinschers wirklich Rechnung getragen werden. Ansonsten könnte es schnell zu unerwünschten Verhaltensweisen, wie etwa Kläffen oder Zerstörungswut kommen.

Was ist typisch Zwergpinscher?

  • Für seine kleine Größe hat er ein ausgeprägtes Bewegungsbedürfnis, das nicht unterschätzt werden sollte.
  • Er legt sich gern mit größeren Artgenossen an, wenn er nicht ausreichend sozialisiert wurde.
  • Er ist sehr wachsam und trotz seiner geringen Größe ein guter Wachhund
  • Bei Fremden sind sie oftmals ein wenig zurückhaltend, tauen jedoch meist schnell auf.
  • Die kalte Jahreszeit mag der Zwergpinscher nicht besonders. Er neigt bei eisigen Temperaturen zu Erfrierungen, insbesondere an den Ohrenspitzen.
  • Der einstige Rattenfänger hat auch heute als Begleithund noch Jagdtrieb im Blut.
  • Joggen oder neben dem Fahrrad herlaufen ist für den sportlichen Zwergpinscher oftmals kein Problem.
  • Dem Zwergpinscher wird gern nachgesagt, er neige zum Kläffen. Dies ist jedoch oft einfach reine Erziehungssache.
Grossaufnahme Zwergpinscher
Porträt eines Zwergpinschers

Was sollte ich bedenken, ehe ich einen Zwergpinscher kaufe?

Der Kauf eines Zwergpinschers ist oft Herzensangelegenheit und ein lange gehegter Wunsch. Allerdings geht mit der Sehnsucht nach dem kleinen Vierbeiner auch eine große Verpflichtung einher, die nicht außer Acht gelassen werden sollte. Immerhin wirst Du für die nächsten 14-15 Jahre die volle Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen, dass sich ganz auf Dich verlassen wird. Darum sollten folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Die Hundehaltung ist laut Mietvertrag erlaubt
  • Niemand hat berechtigte Einwände gegen den Kauf
  • Es gibt keine Tierhaarallergien innerhalb der Familie
  • Keiner im Haushalt hat Angst vor Hunden oder sogar eine Phobie
  • Die Hundehaltung ist finanziell abgesichert
  • Es gibt ein Polster auf dem Konto für unerwartete Ausgaben und Notfälle
  • Du hast viel Zeit, um Dich um den Zwergpinscher zu kümmern (besonders während der Eingewöhnung)
  • Häufchen und Bächlein entsorgen oder wegwischen macht Dir nichts aus
  • Tägliche Beschäftigung ist ein Muss und Spaziergänge sind da nur der Anfang
  • Du hast Dich mit den Eigenheiten der Rasse vertraut gemacht
  • Du bist bereit, eine Hundeschule mit Deinem neuen Schützling zu besuchen
  • Es ist kein Problem, ab sofort um den Hund herum zu planen und selbst einige Abstriche in Kauf zu nehmen
  • Wer passt auf den Hund auf, wenn Du arbeitest, krank bist oder im Urlaub?
  • Gibt es einen Notfallplan?
  • Berufliche Situation und Lebensstil sind mit der Hundehaltung problemlos vereinbar?

Prima, wenn Du all dies gewährleisten kannst. Du bist dem Kauf eines Zwergpinschers schon ein ganzes Stückchen näher. Allerdings solltest Du die rosarote Brille einmal abnehmen und die Hundehaltung einmal ganz nüchtern betrachten. Schließlich ist nicht alles nur eitel Sonnenschein, sondern es gibt auch einige Nachteile, derer Du Dir bewusst sein solltest:

  • Haustiere machen ein gewisses Maß an Unordnung und Dreck
  • Rechne also mit einem größeren Putzaufwand
  • Hin und wieder könnte Dein Zwergpinscher Parasiten mit nach Hause bringen. Ekelst Du Dich davor?
  • Wie sieht es mit dem Aufsammeln von Hundekot aus? Oder dem Wegwischen von Bächlein und Häufchen in der Wohnung während der Erziehung zur Stubenreinheit?
  • Bist Du bereit, dem Zwergpinscher einen Großteil Deiner Freizeit zu opfern?
  • Drei Spaziergänge am Tag sind Pflicht, dazu kommt Training, Bewegung, Spiel und Pflege
  • Lange ausschlafen an Feiertagen oder Wochenenden ist passe. Der Hund will jeden Morgen, bei jedem Wetter raus.
  • Bist Du gewillt, die nächsten 1,5 Jahrzehnte alle laufenden und auch überraschenden Kosten zu tragen?
  • Ein Welpe macht mehr Arbeit, als der erwachsene Hund. Auch im Alter benötigt der Zwergpinscher wieder vermehrt Aufmerksamkeit.
  • Hast Du zeitaufwendige Hobbys? Vielleicht kannst Du denen nicht mehr nachgehen mit einem Hund im Haus.
  • Du wirst in Deiner Spontanität eingeschränkt und planst nur noch um den Hund herum.

Du hast all dies schon einkalkuliert und empfindest die vorangegangenen Punkte nicht wirklich abschreckend oder siehst sie nicht als Nachteile an? Dann wird wohl bald ein kleiner Zwergpinscher bei Dir einziehen und Dein Leben bereichern. Endlich kannst du all die Vorzüge genießen, die ein Leben mit Hund mit sich bring:

  • Endlich zieht der Welpe ein!
  • Ein Wunsch geht in Erfüllung
  • Du siehst den Welpen aufwachsen
  • Erziehe den Hund nach Deinen Vorstellungen
  • Feiert gemeinsam Tranningserfolge
  • Es kommt frischer Wind in Dein Leben
  • Du bist viel häufiger draußen an der frischen Luft und bewegst Dich mehr
  • Du knüpfst neue zwei- und vierbeinige Bekanntschaften
  • Der Zwergpinscher wird Dein treuer Begleiter
  • Er ist den Kindern ein prima Spielgefährte und Kumpel
  • Jemand erwartet Dich schon sehnsüchtig und schwanzwedelnd, wenn Du nach Hause kommst
  • Entspannte Abende mit einem warmen kleinen Zwergpinscher neben Dir auf dem Sofa erwarten Dich
Junges Paar mit Zwergpinscher Welpen im Arm
Ein Zwergpinscher wird Dein Leben verändern! Bist Du wirklich bereit einen Zwergpinscher zu kaufen?

Wie erkenne ich einen guten Zwergpinscher Züchter?

Ein seriöser Züchter möchte vor allem eines: Gesunde Zuchttiere und Welpen. Diese sollen zudem wesensfest sein, dem aktuellen Rassestandard entsprechen und natürlich auch hübsch aussehen. Immerhin soll die Nachzucht eine Bereicherung für die Zwergpinscher Zucht sein und diese qualitativ stetig verbessern.

Um all dies zu gewährleisten, muss ein guter Züchter viele Voraussetzungen erfüllen. Er investiert viel Zeit, Geld und Freizeit in die Zucht, wird von seinem Verein regelmäßig kontrolliert und ist keinesfalls auf schnellen Gewinn mit seinen Welpen aus. Im Gegenteil. Die Gewinnspanne ist oftmals nicht besonders hoch und viele Züchter betreiben die Zwergpinscherzucht als Hobby neben ihrem Hauptberuf.

Vorteile eines seriösen Zwergpinscher-Züchters auf einen Blick:

  • Eingehende Beratung schon lange vor dem Kauf
  • Er hilft Interessenten bei der Auswahl des richtigen Kandidaten, ohne ihnen einen Welpen aufzuschwatzen
  • Sieht er die artgerechte Haltung eines seiner Zwergpinscher Welpen nicht für gewährleistet, rät er auch schon mal von einem Kauf ab
  • Die Zuchtstätte wirkt gepflegt
  • Du darfst Wurfkiste und Mutterhündin sehen und begutachten
  • Der Züchter ist interessiert, was Du mit dem Welpen planst, wo dieser wohnen wird und ob Du bereits Hundeerfahrung hast
  • Sämtliche Hunde des Zwingers haben Familienanschluss
  • Es gibt eine überschaubare Anzahl an Hunden in der Zuchtstätte
  • Es sind nicht mehrere Hündinnen gleichzeitig belegt
  • Dir wird nicht angeboten, jedwede Rasse organisieren zu können
  • Du erhälst einen ordentlichen Kaufvertrag
  • Bei Vereinszugehörigkeit gibt es Schulungen, Auflagen und Zuchtkontrollen
  • Seine aktiven Zuchttiere haben alle eine bestandene ZTP
  • Alle Hunde haben Papiere
  • Welpen werden nicht vor der 8. Lebenswoche abgegeben
  • Bei Abgabe sind die Welpen entwurmt und haben schon erste Impfungen erhalten
  • Die Welpen sind gechipt
  • Erste Gewöhnung und Sozialisation sind selbstverständlich
  • Die Welpen wirken allesamt gesund und neugierig
  • Kein Hund zeigt Aggressivität oder Scheue vor dem Züchter oder anderen Menschen
  • Ausgediente Zuchthunde oder nicht vermittelte Welpen dürfen in der Zuchtstätte bleiben
  • Wenn Du in den Urlaub fährst bieten einige Züchter für ihre ehemaligen Welpen eine Urlaubs- oder auch Krankheitsbetreuung an

Vermehrer können mit all diesen Punkten gar nicht erst aufwarten. Die Herkunft der Welpen ist oft nicht eindeutig nachvollziehbar und Elterntiere werden nicht stolz präsentiert, sondern dem Interessenten oftmals komplett vorenthalten. Der Anblick wäre vermutlich auch einfach zu traurig. Einzig der schnelle Gewinn ist, was zählt.

Züchter ohne Vereinszugehörigkeit können eine bestandene Zuchttauglichkeitsprüfung für ihre Hunde natürlich ebenfalls nicht vorweisen. Gesundheitsuntersuchungen werden aber häufig freiwillig abgelegt und es gibt viele Laienzüchter, die mit Herz und Verstand züchten und Wert auf gute Sozialisation und Wesensfestigkeit legen. Dennoch bleibt der Vereinszüchter in der Regel die beste Option, wenn es um gesunde Zwergpinscherwelpen geht.

Achtung: Hände weg von extrem kleinen Zwergpinschern, welche die geforderte Mindestgröße von 25 cm deutlich unterschreiten. Diese manchmal als Miniatur-Pinscher angepriesenen Hunde sind überzüchtet und häufig krank und gebrechlich.

Zwergpinscher Vereine und Clubs


Was macht einen guten Zwergpinscher Deckrüden aus?

Wer mit seiner Zwerpinscher Dame züchten möchte, sollte dies gut planen und einen geeigneten Deckrüden gewissenhaft aussuchen. Immerhin soll der Nachwuchs nicht nur hübsch aussehen, sondern vor allem auch gesund und frei von Erbkrankheiten sein.

Es gibt vielleicht einen schönen Zwergpinscher Rüden in der Nachbarschaft, oder Du begutachtest einen Kandidaten von einem Züchter, der womöglich in Frage kommt. Allerdings bieten geprüfte und zugelassene Deckrüden von Züchtern mit Vereinszugehörigkeit die bestmöglichen Voraussetzungen für Top-Nachwuchs.

schwarz brauner Zwergpinscher mit roter Schleife
Die Auswahl des Deckrüden ist wichtig für einen guten Wurf

Vorteile eines Deckrüden mit bestandener Zuchtzulassung:

  • Beurteilung des Formwertes (Rassestandard)
  • Gesundheitliche Mindestanforderungen, die durch Atteste belegt werden müsse
  • Getestete Sozialverträglichkeit (z.B. durch Begleithundeprüfung oder Wesenstest)
  • Ahnentafel vorhanden und der Deckrüde ist eindeutig identifizierbar (Chip)
  • Das Risiko für Erbkrankheiten ist gering
  • Für die Zucht besonders wertvolle Deckrüden erhalten das Sonderprädikat der Körung (Klasse I oder Klasse II)
  • Es wurden Auszeichnungen und Preise auf Zuchtschauen gewonnen
  • Vielleicht gibt es schon die Nachzucht des Deckrüden zu bewundern

Wie viel Du für den Deckrüden bezahlen musst, hängt sehr von seiner Erfahrung, seinen Preisen, der Qualität der Nachzucht und seiner Körklasse ab. Oftmals ist die Decktaxe allerdings reine Verhandlungssache. Weitere Kosten kommen auf Dich zu, wenn der Wunschkandidat weiter weg wohnt und Du Anfahrt und gegebenenfalls Übernachtung hinzu rechnen musst.


Vorbereitungen für die Ankunft des Zwergpinscher Welpen

Damit Du von Anfang an viel Freude mit Deinem Zwergpinscherwelpen hast, solltest Du beim Kauf sehr wählerisch sein und einen verantwortungsvollen und seriösen Züchter suchen. Einen, der in erster Linie viel Wert auf die Gesundheit seiner Zuchttiere achtet. Damit Dein Welpe den bestmöglichsten Start ins Leben hat.

Der Preis sollte hingegen nicht das ausschlaggebende Kriterium für die Auswahl des kleinen Zwergpinschers sein. Wer beim Kaufpreis knausert und lieber sparen will, muss hinterher sonst womöglich auch Abstriche bei der Gesundheit seines Welpen machen. Denn Vermehrer interessieren Grundimmunisierung, gesunde Elterntiere, Entwurmungen und Co herzlich wenig und zielen mit ihrer „Zucht“ einzig und allein auf einen schnellen Gewinn ab. Käufer haben hier oft das Nachsehen, wenn sie unwissentlich einen bereits kranken oder erblich vorbelasteten Welpen mit nach Hause nehmen.

brauner und schwarzer Zwergpinscher Welpen auf einer Decke
Zwei Monate alte Zwergpinscher Welpen in den Farben braun und schwarz

Woran erkenne ich einen gesunden Zwergpinscher Welpen?

Wenn Du also zum ersten Mal die Wurfkiste und die Welpen besuchst, so halte die Augen offen und achte auf folgende Kriterien, die für einen gesunden Welpen sprechen:

  • Klare Augen ohne Krusten oder Verklebungen
  • Glänzendes Fell, keine kahlen Stellen, Schuppen oder anderweitige Hautprobleme
  • Saubere Ohren, die nicht stinken oder Auswurf aufweisen
  • Gesund wirkendes Gebiss und Zahnfleisch, kein Mundgeruch
  • Bewegungsabläufe sehen normal aus, keine Lahmheit oder Ähnliches
  • Der Bauch des Welpen wirkt nicht ballonartig aufgebläht
  • After und Hinterläufe sind sauber
  • Der Welpe wirkt verspielt und neugierig
  • Er freut sich über den Züchter und die Besucher gleichermaßen

Hast Du Dich verliebt und einen Welpen reserviert, so beginnt die anstrengende Zeit des Wartens. Immerhin wird der Zwergpinscher frühestens mit der 8. Lebenswoche an seine neuen Besitzer übergeben. Nutze die Zeit, um Dich ausreichend auf die Ankunft vorzubereiten. Kaufe die Erstausstattung für den Zwergpinscher ein und mache Haus oder Wohnung hundesicher. Auch der Garten oder Balkon sollte entsprechend gesichert werden.

Außerdem kannst Du das Angebot der örtlichen Hundeschule abfragen und Dich gegebenenfalls schon für einen Welpenkurs anmelden. Ein paar Bücher zur Welpen- und Grunderziehung können ebenfalls nicht schaden. Und ehe Du Dich versiehst, zieht der kleine Zwergpinscher Welpe schon bei Dir ein.


Ein Zwergpinscher aus dem Tierschutz – Zwergpinscher in Not

Einem Vierbeiner aus dem Tierschutz eine zweite Chance zu geben ist eine schöne Idee. Glaube jedoch bitte nicht, dass ein Zwergpinscher in Not völlig umsonst abgegeben wird. Auch Tierheime und Co müssen sich finanzieren und brauchen Unterstützung. Allerdings sind die Hunde dort weitaus günstiger, als beispielsweise ein Welpe vom Züchter.

Es handelt sich allerdings meistens auch um ausgewachsene oder sogar ältere Hunde, die unverschuldet in Not geraten sind und nun auf ein neues Zuhause warten. Die Gründe, für die Abgabe sind vielfältig und vielleicht sogar nicht immer bekannt. Beispielsweise, wenn der Zwergpinscher ausgesetzt wurde.

Wieso ist ein Zwergpinscher in Not?

Gründe für einen Zwergpinscher in Not können sein:

  • Überforderung der Besitzer
  • Zeitaufwand wurde unterschätzt
  • Finanzielle Kosten der Hundehaltung waren nicht (mehr) tragbar
  • Berufliche Situation (oder auch Arbeitslosigkeit) erschweren die Haltung des Zwergpinschers oder machen sie unmöglich
  • Herrchen oder Frauchen verstirbt
  • Trennung der Besitzer und niemand will den Zwergpinscher haben
  • Der Hund muss gehen, weil menschlicher Nachwuchs ins Haus steht
  • Auswanderung der Besitzer
  • Während der Ferienzeit oder aus anderen Gründen ausgesetzt
  • Besitzer ist alt oder krank und kann sich nicht mehr ausreichend kümmern
  • Wohnsituation erlaubt keinen Hund mehr

Bedenke, dass einige Hunde aus dem Tierschutz durchaus schreckliche Erfahrungen gemacht haben und vielleicht traumatisiert sind. Tierheimmitarbeiter oder Pflegestellen können aber zum Glück oftmals etwas zur Vorgeschichte erzählen und wissen um die Eigenheiten und gegebenenfalls Probleme des jeweiligen Hundes. Es kann jedoch auch sein, dass Du einen gut erzogenen und völlig unproblematischen Zwergpinscher erhälst.

Ein wenig Hundeerfahrung oder die Zusammenarbeit mit einem Trainer könnten jedoch schon von Vorteil sein, wenn es ein Zwergpinscher in Not werden soll. Dies kommt immer darauf an, woher der Hund stammt, was er durchgemacht hat, wie viel über ihn bekannt ist und wo er bisher gewohnt hat. Manchmal geben nämlich die Vorbesitzer selbst den Hund ab und Pflegestellen können den Vierbeiner ebenfalls oftmals viel besser einschätzen.


Zwergpinscher Mischlinge sind immer für eine Überraschung gut

Der Zwergpinscher hat viele gute Eigenschaften, die es wert sind, weitervererbt zu werden. Sein dobermannartiges Aussehen, das pflegeleichte Fell, seine Familientauglichkeit, Loyalität oder auch kompakte Größe. Kein Wunder also, dass er gerne dazu eingesetzt wird, wenn es darum geht einen Mischling zu kreieren.

Allerdings ist das Endresultat oft nicht absehbar. Endgröße, Charaktereigenschaften oder Aussehen können nicht genau vorhergesagt werden. Insbesondere, wenn die beiden miteinander verpaarten Ausgangsrassen in diesen Attributen sehr unterschiedlich sind. Wer sich für einen Zwergpinscher Mix entscheidet, sollte also auf einige Überraschungen gefasst sein.

Reinrassig ist so ein Mischling natürlich nicht und entgegen der gängigen Meinung ist ein Mix auch nicht automatisch gesünder, als ein reinrassiger Hund. Es gibt hin und wieder allerdings durchaus Bemühungen, einen Hybrid aus zwei Rassen als eigenständige Rasse anerkennen zu lassen. In den USA wäre das beispielsweise der Mix aus Mops und Zwergpinscher. Diese Hunde werden als Muggins oder Carlin Pinscher bezeichnet. Ob es je eine offizielle Anerkennung geben wird, steht jedoch noch aus.

Beliebte Zwergpinscher Mischlinge:

  • Carlin Pinscher oder Muggin (Zwergpinscher x Mops)
  • Italian Grey Min Pin ( Zwergpinscher x Italienisches Windspiel)
  • Maltipin (Zwergpinscher x Malteser)
  • Chipin, Minchi oder Chi-Pin (Zwergpinscher x Chihuahua)
  • Doxie-Pin (Zwergpinscher x Dackel)

Wie alt wird ein Zwergpinscher? Zwergpinscher Lebenserwartung

Die durchschnittliche Lebenserwartung des Zwergpinschers liegt bei 14-15 Jahren. Dies ist überdurchschnittlich lang in der Hundewelt. Immerhin haben kleine Rassen eine etwas längere Lebensspanne zu erwarten, als große und schwere Vierbeiner, da letztere oftmals verfrüht Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparats zeigen. Für Zwergpinscher Besitzer bedeutet dies ihren Begleiter gut eineinhalb Jahrzehnte an ihrer Seite zu wissen und natürlich auch ebenso lange die Verantwortung für ein artgerechtes und erfülltes Hundeleben zu tragen.

Tipps für ein langes Zwergpinscher-Leben

Damit der Hund lange gesund und vital bleibt, kann sein Halter einiges unternehmen. Zu einer schönen Lebenserwartung tragen bei:

  • Der Kauf des Zwergpinscher-Welpen bei einem seriösen Züchter
  • Familienanschluss
  • Gesunde Ernährung
  • Körperliche Fitness
  • Vermeidung von Übergewicht
  • Geistige Beschäftigung und neue Herausforderungen
  • Impfungen
  • Regelmäßige Wurm- und Flohkuren
  • Umgehende medizinische Versorgung bei Problemen
  • Vorsichtiger Umgang mit dem Hund im Alltag, da er leicht übersehen und dadurch verletzt werden kann
  • Erziehung und Training, dass den Zwergpinscher durchaus vor brenzligen Situationen bewahren kann
  • Ganzheitliche Pflege
  • Ein Erste-Hilfe-Kurs für Hundebesitzer
  • Sicherer Transport in Auto und Co.

Übergewicht, Parasiten oder auch Erbkrankheiten können die Lebenserwartung des Zwergpinschers erheblich herabsenken. Genetische Vorbelastungen lassen sich jedoch oft vermeiden, indem der Zwergpinscherwelpe ausschließlich bei einem seriösen Züchter gekauft wird, der Wert auf Gesundheitsvorsorge legt.

Achte darauf, mehr Rücksicht auf Deinen alternden Zwergpinscher zu nehmen. Seine Bedürfnisse ändern sich und sein Alltag sollte dahingehend angepasst werden. So benötigt der Vierbeiner beispielsweise mehr Ruhe und ist nicht mehr so belastbar und anpassungsfähig, wie früher.

Wenn Du schließlich Abschied nimmst und den Zwergpinscher über die Regenbogenbrücke gehen lassen musst, tut dies nach so vielen gemeinsamen Jahren natürlich besonders weh. Viele möchten den Vierbeiner in liebevoller Erinnerung behalten und schaffen ein kleines Andenken an ihn, lassen ihn einäschern oder begraben ihn im heimischen Garten. Eine Form der Erinnerung ist besonders dann angeraten, wenn Kinder mit dem Zwergpinscher groß geworden sind. Sie trauern anders als Erwachsene und benötigen oft mehr Hilfe bei der Bewältigung des Verlustes.


Solide Erziehung von Anfang an

Leider wird oft bei kleineren Rassen der Fehler gemacht, dass den Hunden zu viel verziehen wird und der Erziehung die nötige Konsequenz fehlt. Immerhin sieht der Zwergpinscher doch so niedlich aus und seine 5 kg sind selbst zerrend an der Leine noch recht gut zu handhaben. Angenehm ist dies jedoch nicht. Genauso wenig wie andere Unarten, die sich einschleichen, wenn das Training vernachlässigt wird. Solche Fehler sind später oft nur mühsam wieder abzustellen.

Wer Hundeanfänger ist, sollte neben dem Lesen von guten Erziehungsratgebern darum immer auch die Hilfe einer guten Hundeschule in Anspruch nehmen. Hier bekommen Du und Dein Zwergpinscher die Basics vermittelt und werden professionell angeleitet. Außerdem ist der Kontakt zu Artgenossen wichtig für die Sozialisierung des Hundes.

Lege am besten alle Regeln vor Einzug des Zwergpinschers fest und halte Dich konsequent daran. Dies zeigt dem Hund ganz deutlich seine Grenzen und seinen Platz in der Rangordnung. Mehr noch, es gibt ihm Sicherheit und er Vertraut in Deinen Fähigkeiten als Rudelführer.

Zu bedenken ist außerdem, dass dein gut erzogener Zwergpinscher viele Freiheiten und Privilegien genießen darf. Es ist kein Problem Besucher zu empfangen oder ihn überall hin mitzunehmen. Schließlich weiß sich Dein Hund zu benehmen. Laufen ohne Leinen? Kein Problem! Und bei Begegnungen mit anderen Hunden kommt es nicht zu Raufereien und Bellattacken. Dein Vierbeiner kann viel mehr an Deinem Leben teilhaben, als unerzogen und untrainiert.

Die Erziehung des Welpen beginnt also ab Einzug und umfasst neben Stubenreinheit und Namen lernen, auch das lockere Laufen an der Leine, das langsame Gewöhnen ans Alleinbleiben sowie die ersten Grundkommandos. Auch mit Pflegeritualen sollte der kleine Pinscher vertraut gemacht werden und die Gewöhnung an die Transportbox kann ebenfalls stattfinden.

Warum ist die Zwergpinscher Erziehung so wichtig?

Viele Vorteile einer soliden Erziehung des Zwergpinschers:

  • Schafft Vertrauen
  • Du wirst als Rudelführer angesehen und respektiert
  • Der Zwergpinscher kennt seinen Platz in der Rangordnung
  • Erziehung regelt das Zusammenleben und schafft Harmonie
  • Der Hund darf Freiheiten genießen, wie das Laufen ohne Leine
  • Grundkommandos können den Zwergpinscher vor Gefahren schützen, wie Giftköder oder brenzligen Situationen im Straßenverkehr.
  • Der Zwergpinscher wird ein zuverlässiger Alltagsbegleiter
  • Dein Vierbeiner ist überall gern gesehen und unproblematisch
  • Kläffende Hunde, die jeden Besucher anspringen, andere Vierbeier lautstark konfrontieren oder hechelnd an der Leine ziehen sind nervig und kein schöner Anblick
Zwei Zwergpinscher Junghunde
Zwei Zwergpinscher Junghunde

Wie beschäftige ich meinen Zwergpinscher sinnvoll?

Spaziergänge sind schön und wichtig, aber auf Dauer mitunter auch ein wenig eintönig. Für ein aufregendes Zwergpinscherleben benötigt der Hund Abwechslung, viele neue Erfahrungen und auch geistige Herausforderungen. Netter Nebeneffekt: Du stärkst die Bindung zwischen Dir und dem Vierbeiner und Ihr wachst zu einem guten Team zusammen. Mehr noch: Eine solide körperliche Fitness, gepaart mit geistiger Beweglichkeit hält den Hund gesund und kann die Lebenserwartung verlängern.

Also nimm Dir täglich Zeit für die Beschäftigung mit Deinem Zwergpinscher. Trainiere Grundkommandos, spielt gemeinsam, sorge für Auslauf und Bewegung und gib dem Vierbeiner ausreichend Gelegenheit Kontakte zu Artgenossen zu pflegen.

Du kannst Dir selbst kreative Spiele ausdenken oder holst Dir Anregungen aus dem Fachhandel. Hier findest Du neben Intelligenzspielzeugen auch Dummys für die Fährtensuche oder zum Apportieren, Bälle, Zerrseile oder Du versuchst Dich im Klickertraining mit Deinem Zwergpinscher. Diese Methode eignet sich hervorragend zum Erlernen von neuen Tricks und Kommandos.

Keinesfalls sollte die Beweglichkeit und Ausdauer des kleinen Zwergpinschers unterschätzt werden. Die Sportskanone eignet sich durchaus auch für den Hundesport oder als Joggingpartner. Flottes Agility liegt ihm genauso, wie Dogdancing, Flyball, Obedience oder auch das Laufen neben dem Fahrrad. Auch eine Begleithundeprüfung oder die Ausbildung zum Rettungs- oder Suchhund sind denkbar.

Spielregeln für die Beschäftigung mit Zwergpinscher:

  • Du solltest selbst mit Spaß bei der Sache sein. Ansonsten wird Dein Zwergpinscher kaum Freude an der Arbeit haben.
  • Nimm auf die Vorlieben des Hundes Rücksicht, probiere aber auch hin und wieder Neues aus.
  • Arbeite mit positiver Verstärkung und ganz viel Lob. Zwang und Strafe bringen Dich nicht weiter.
  • Arbeite lieber mit kleineren Teilzielen und Erfolgserlebnissen, als gleich das große Ganze anzupeilen.
  • Beschäftige den Zwergpinscher wenn er aktiv und aufmerksam ist. Mit vollem Bauch oder hundemüde ist der Vierbeiner nicht zu gebrauchen.
  • Vermeide große körperliche Anstrengung im ersten Lebensjahr, um den Bewegungsapparat nicht unnötig zu belasten und für einen frühzeitigen Verschleiß zu sorgen.
  • Beaufsichtige den Hund mit neuem Spielzeug, um Dir dessen Robustheit sicher zu sein.
  • Spielzeug sollte der Größe des Pinschers angepasst sein.

So wirst Du den Urlaub mit Zwergpinscher genießen

Es ist absolut kein Problem, dass der Zwergpinscher mit auf Tour geht, wenn seine Familie in den Urlaub fährt. Seine kompakte Größe machen die Mitnahme denkbar einfach, selbst in einem kleineren Pkw. Auch im Zug oder Flugzeug darf der Vierbeiner mitreisen. Wo Du Deine Ferien verbringst, sollte allerdings gut abgewogen werden. Die Anfahrt darf nicht zu stressig für den Hund sein und das gewünschte Ferienziel ist im Idealfall hundefreundlich.

Tipps für Reisen mit Zwergpinscher

Dies ist bei der Reiseplanung mit Deinem Zwergpinscher wichtig:

  • Möglichst schnelle und komfortable Anreise für alle
  • Welche Einreisebestimmungen gibt es für Haustiere?
  • Braucht der Zwergpinscher gewisse Impfungen (Tollwut oft Pflicht)?
  • Welche Papiere sollten mitgenommen werden (Heimtierausweis, Haftpflichtversicherung, Tickets, Gesundheitsattests)?
  • Gibt es Einschränkungen und Bestimmungen vor Ort (Keine Hunde am Strand, Leinenzwang etc.)?
  • Erlaubt die Unterkunft Hunde als Gäste?
  • Was bekommst Du vor Ort evtl. nicht, was Dein Zwergpinscher aber dringend braucht (Medikamente, gewohntes Futter)?
  • Packe ein Lieblingsspielzeug ein, eine Ersatzleine, Ersatzhalsband, Pflegeutensilien und eine Notfallapotheke
  • Suche schon vor dem Urlaub Anschrift und Telefonnummer eines Tierarzt in der Nähe heraus
  • Registriere Deinen Zwergpinscher bei Tasso, so kann er bei Verlust schnell zugeordnet werden
  • Ein Adressanhänger mit Anschrift und Telefonnummer von Zuhause und im Urlaubsland kann nicht schaden

Besonders sicher reist der Zwergpinscher in einer Transportbox mit. Dies gilt für Fahrten im Auto, Wohnmobil sowie Zug oder Reisen mit dem Flugzeug. Wer seinen Zwergpinscher bereits im Welpenalter mit der Transportkiste vertraut macht, schafft ihm dabei einen idealen und komfortablen Rückzugsort an dem er sich sicher und geborgen fühlt. Dies ist auch von Vorteil in der Unterkunft am Urlaubsort. Einfach die Kiste aufstellen und der Zwergpinscher hat seinen gewohnten Schlafplatz.

Besonders sicher für Hund und Insassen ist eine Platzierung der Transportkiste quer zur Fahrtrichtung hinter den Vordersitzen oder fest installiert im Kofferraum. Auf der Rückbank kann der Vierbeiner auch mit einem Sicherheitsgeschirr angeschnallt werden. Hier ist besonders viel Wert auf solide Qualität zu legen und einen guten Karabinerhaken. Eine doppelte Anbindung ist einer einzelnen immer vorzuziehen.

Im Flugzeug darf der Zwergpinscher aufgrund des geringen Gewichts bei einigen Airlines mit in die Kabine. Auch hier wird eine Transportbox benötigt, die in den Fußraum unter den Vordersitz passen und dort den ganzen Flug verbleibt muss. Bevorzuge immer Direktflüge und fliege wenn möglich nur Kurzstrecke, um den Stress möglichst gering zu halten. Informiere Dich frühzeitig über die Beförderungsbedingungen.

Komfortabler für den Hund ist hingegen die Anreise mit dem Zug. Hier kann die Fahrt wunderbar im Nachtzug verschlafen werden oder Du buchst ein eigenes Abteil für Deine Familie und den Zwergpinscher. Beachte Leinen und Maulkorbzwang bei einigen Bahngesellschaften und hole auch hier frühzeitig alle nötigen Informationen ein.

Sollte der Zwergpinscher einmal nicht mit in den Urlaub fahren, muss natürlich eine Ersatzunterkunft her. Gewöhne ihn schon lange im Vorfeld an Übernachtungen bei Freunden oder Familie, damit es keine Probleme gibt, wenn Du schließlich verreist. Auch professionelle Hundepensionen bieten manchmal Schnuppertage oder Wochenenden zur Eingewöhnung an.

Mann und Zwergpinscher auf einer Bank vor einem See
Mit dem Zwergpinscher die schönste Zeit des Jahres gemeinsam verbringen. Urlaub mit Hund!

Ausgewogene Ernährung und Futter für ein langes und vitales Zwergpinscherleben

Eine gesunde, ausgewogene und artgerechte Ernährung des Zwergpinschers kann viel zu seiner Gesundheit und seinem Wohlbefinden beitragen. Sie verlängert zudem im besten Falle die Lebenserwartung und sollte natürlich obendrein dem kleinen Schleckermaul noch gut munden. Abwechslungsreich darf es ebenfalls ruhig sein. Schließlich essen wir auch nicht jeden Tag gerne das Gleiche.

Besonders vielfältig ist die reine Rohkostfütterung, genannt BARF. Hierbei werden dem Zwergpinscher sämtliche Zutaten ausschließlich roh (sehr selten auch leicht gekocht) angeboten. Das Angebot reicht von Knochen und Innereien, über zartes Muskelfleisch, Gemüse, Eier, Obst, Kräuter, Öle und weitere variable Inhaltsstoffe. Sie gilt als besonders artgerecht , sorgt für glänzendes Fell und oftmals ist Zahnstein kein Problem bei dieser Ernährungsart. Wer sich allerdings vor rohem Fleisch ekelt, sollte vielleicht besser ein anderes Futtermittel wählen. Anfänger sollten sich zudem sowieso vorher in die Thematik einlesen, um die richtige Menge zu kalkulieren und Mangelerscheinungen oder eine Überversorgung mit gewissen Nährstoffen beim Zwergpinscher zu vermeiden.

Beides kann allerdings auch bei kommerziell hergestelltem Futter passieren. Es gibt große Qualitätsunterschiede und nicht immer sind bekannte Marken oder ein hoher Preis Garanten für eine ausgewogene Ernährung. Ein Blick auf die Zutatenliste kann da manchmal für Klarheit schaffen. Sie sollte möglichst kurz und gut verständlich sein. Entdeckst Du hingegen viele künstliche Zusatzstoffe, Zucker oder viel Getreide, dass oft als reiner Füllstoff benutzt wird, so lass lieber Finger und Pfoten davon.

Zur Auswahl stehen dabei im Tierfachgeschäft Trockenfutterbrocken sowie Nassfutter aus Beuteln oder Dosen. Beide Fütterungsarten haben ihre Vor- und Nachteile. Wer mag, kann beide Varianten miteinander kombinieren und so für mehr Abwechslung im Napf sorgen.

Überhaupt nicht geeignet sind hingegen gekochte und gewürzte Speisen für den Menschen. Viele Lebensmittel sind für den Zwergpinscher sogar giftig und gefährlich, wie beispielsweise Trauben oder Schokolade. Da der Pinscher nur ein Gewicht von 3,5 – 5 kg hat, können bei ihm auch kleinere Mengen ungeeigneter Lebensmittel schon zu Vergiftungserscheinungen führen.

Zu einer ausgewogenen Ernährung für den Zwergpinscher gehört übrigens auch, die Futtermenge und dessen Zusammensetzung dem Alter und Bewegungsdrang des Hundes anzupassen. Welpen haben beispielsweise vollkommen andere Ansprüche an ihr Futter, als Senioren oder kastrierte Hunde.


Wann sollte ich mit dem Zwergpinscher zum Tierarzt gehen?

Krankheiten sollten immer rasch behandelt werden, bevor die Symptome sich verschlechtern und die Heilungschancen deutlich herabgesetzt werden. Ein Gang in die Tierarztpraxis sollte also nie auf die lange Bank geschoben werden. Wer seinen Zwergpinscher bei Krankheiten eine Weile zu Hause beobachten oder ihm mit Hausmitteln und Medikamenten helfen möchte, sollte dies nur tun, wenn Erfahrung mit den jeweiligen Symptomen beziehungsweise Beschweden vorliegen. Durchfall und Erbrechen beispielsweise können je nach Schweregrad 1-2 Tage daheim auskuriert und im Auge behalten werden.

Ansonsten sollte Dein Zwergpinscher immer zum Tierarzt gebracht werden, wenn:

  • Du unsicher bist oder nicht genau weißt, was dem Hund fehlt
  • Sich das Fress- und Trinkverhalten deutlich ändert
  • Akute Schmerzen oder Verletzungen vorliegen
  • Bei Lahmheiten, Lähmungen oder anderen Bewegungsproblemen
  • Du Verhaltensänderungen bemerkst, wie Bewegungsunlust oder Aggressivität
  • Zahnsteinbildung, starker Mundgeruch oder Verletzungen im Mundraum vorliegen
  • Die Symptome sich einfach nicht bessern oder sogar schlimmer werden
  • Eine Vergiftung vorliegt oder Du diese vermutest
  • Fremdkörper verschluckt wurden oder feststecken
  • Du Parasiten auf dem Zwergpinscher entdeckst oder in dessen Kot
  • Der Hund sich auffällig oft kratzt, leckt, den Kopf schiefhält oder diesen permanent schüttelt
  • Übergewicht vorliegt
  • Fellprobleme auftreten
  • Die Ohren stinken und viel Ohrenschmalz vorhanden ist
  • Hohes Fieber vorliegt
  • Schwellungen unter der Haut getastet werden
  • Krallen zu lang oder verletzt sind
  • Der Hund würgt ohne zu erbrechen

Was sind rassetypische Krankheiten beim Zwergpinscher?

Neben normalen Hundekrankheiten, alltäglichen Problemchen oder gesundheitlichen Abstrichen im Alter, gibt es allerdings auch Krankheiten, die für den Zwergpinscher als rassetypisch gelten. Dies bedeutet, dass diese innerhalb der Zwergpinscher-Zucht etwas gehäuft auftreten. Zum Glück sind die kleinen Pinscher aber allgemein sehr robust und genetischer Krankheiten kommen eher selten vor.

Typische Erkrankungen sind beispielsweise:

  • Patellaluxation (Kniescheibenverrenkung)
  • Ohrrandprobleme
  • Progressive Retinaatrophie (PRA)
  • Schablonenkrankheit (genetisch bedingter Haarausfall)
  • Herzkrankheiten
  • Perthes-Calvé-Legg Krankheit

Impfungen: Ein kleiner Pieks mit großer Wirkung.

Wer seinen Zwergpinscher gewissenhaft impfen lässt, steuert viel zu einem gesunden Hundeleben bei. Darum erhalten bereits die Welpen beim Züchter ihre ersten Impfungen. Dies ist der Start der Grundimmunisierung. Sie sollte von den neuen Besitzern abgeschlossen werden, um den Zwergpinscher rundum zu schützen. Aus dem Impfpass, den Du beim Kauf erhälst, sind dabei die noch ausstehenden Impfungen ersichtlich.

Anschließend muss der Zwergpinscher in gewissen Intervallen zu seinen Auffrischimpfungen gebracht werden. Diese finden schon lange nicht mehr stur jedes Jahr statt sondern variieren je nach Impfstoff und Hersteller erheblich (ca. zwischen 1-5 Jahren). Frage den Tierarzt oder lass Dir den Beipackzettel zeigen.

Du bist nicht verpflichtet Deinen Zwergpinscher impfen zu lassen. Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland nämlich nicht. Allerdings gibt es Vorschriften für Hunde, wenn diese über die deutschen Grenzen hinweg mitgenommen werden. Fährst Du mit dem Zwergpinscher also in den Urlaub, wird zumindest die Tollwutimpfung zum absoluten Muss.

Du solltest jedoch auch die anderen Core-Impfungen vornehmen lassen, unabhängig davon, ob der Zwergpinscher hin und wieder das Land verlässt oder nicht. Die Core-Impfungen sind dabei die von der Ständigen Impfkommission Vet. als notwendig für jeden Hund angesehenen Impfungen.

Dazu zählen neben Tollwut:

  • Parvovirose
  • Leptospirose
  • HCC
  • Staupe

Darüber hinaus gibt es weitere Impfseren, die den Zwergpinscher vor gefährlichen Krankheiten schützen können. Sie sind jedoch nur nach vorheriger Risiko-Nutzen-Abschätzung notwendig. Frage Deinen Tierarzt um Rat und erstellt gemeinsam einen individuellen Impfplan. Er wird Dich nach Haltungsbedingungen, Verwendung des Vierbeiners, Kontakt zu Artgenossen und anderen Tieren, Wohnort usw. befragen, um mögliche weitere Impfungen zu empfehlen.


Wie kann ich meinen Zwergpinscher vor Parasiten schützen?

Schnell haben sie sich auf den Zwergpinscher verirrt: Parasiten. Sie machen es sich im Fell gemütlich, in den Ohren oder im Magen-Darm-Trakt. Leider ist eine Ansteckung sehr einfach und darum kommt eigentlich so gut wie jeder Vierbeiner in seinem Leben mit den lästigen Untermietern in Kontakt.

Besonders häufig sind dabei Zecken. Von Frühjahr bis Herbst kann sich der Zwergpinscher auf jedem Spaziergang eine einfangen. Es ist darum ratsam, den Hund zumindest einmal täglich auf die kleinen Spinnentiere abzusuchen. Wer Glück hat, kann die Zecke mit einem Zeckenhaken oder eine Pinzette entfernen, noch ehe sie eine geeignete Stelle zum Blutsaugen gefunden hat.

Ein Symptom für andere äußerliche Parasiten beim Zwergpinscher ist häufiges Kratzen oder Lecken. Wer sicher gehen möchte, kann den Hund mit einem Flohkamm regelmäßig nach den kleinen Hüpfern durchforsten. Bei Schiefhaltung und häufigem Schütteln des Kopfes könnten hingegen Ohrmilben dem Zwergpinscher zu schaffen machen.

Ein Spot-On bereitet dem Ärger häufig schnell ein Ende. In den Nacken geträufelt tötet es zuverlässig gleich eine ganze Palette von Parasiten ab und wirkt zudem für mehrere Wochen vorbeugend gegen einen Neubefall. Allerdings solltest Du (und dies gilt besonders bei Flöhen) immer auch die Umgebung zu Hause und sämtliches Zubehör des Vierbeiners penibel mit reinigen und desinfizieren. Ansonsten besteht die Gefahr einer Neuansteckung. Immerhin verlassen die Flöhe den Hund nach der Mahlzeit und machen es sich auf Schlaf- und Liegeplätzen gemütlich.

Anders als ein Spot-On, wirkt eine Wurmkur leider nicht präventiv und kann nur einen aktuellen Befall im Magen oder Darm stoppen. Schon kurz darauf ist eine erneute Ansteckung möglich. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann den Zwergpinscher vierteljährlich entwurmen lassen. Dies ist insbesondere ratsam, wenn kleine Kinder, alte Menschen oder immungeschwächte Personen im Haus leben.

Egal, um welche Art von Parasit es sich handelt. Besitzer sollten schnell handeln. Nicht nur, dass einige Parasiten auch auf den Menschen als Wirt übersiedeln können, sie können dem Hund erheblich schaden und in seiner Lebensqualität beeinflussen. Abmagerung, Organschäden und Tod können Folgen sein, wenn keine Behandlung erfolgt. Neben Spot-On und Wurmkur gibt es auch Sprays, Puder und Halsbänder, die den Zwergpinscher vor Parasitenbefall beschützen können.


Wie pflege ich meinen Zwergpinscher?

Der Zwergpinscher ist sehr pflegeleicht. Sein Fell bedarf keiner aufwendigen Pflegeprozedur und in den Hundesalon musst Du mit der Rasse im Normalfall auch nicht. Gelegentliches Bürsten oder Abreiben mit einem feuchten Ledertuch reicht in der Regel aus. Auch Baden muss der Pinscher nur in Notfall. Zu einem gesunden und gepflegten Pinscher gehört allerdings noch weit mehr, als ein glänzendes Fell.

Widme dem Vierbeiner täglich ein wenig Aufmerksamkeit und kontrolliere seine Ohren und Augen auf Verunreinigungen und Auffälligkeiten. Im Bedarfsfall sollte beides gesäubert oder behandelt werden. Auch die Pfoten brauchen hin und wieder ein wenig Extrapflege. Raue und rissige Ballen (vor allem im Winter) sollten mit einer Fettcreme eingecremt werden. Bei unzureichender Abnutzung kann es außerdem nötig sein, hin und wieder die Krallen zu kürzen. Bei Verletzungen oder Krankheitsanzeichen jedweder Art, solltest Du hingegen schnellstmöglich ein Tierarzt um Rat fragen. Vor allem, da die Pfoten des Zwergpinschers jeden Tag beansprucht und schmutzig werden.

Von vielen leider immer noch unterschätzt, wird allerdings die Zahnpflege des Zwergpinschers. Dabei sind ein sauberes Gebiss und gesundes Zahnfleisch enorm wichtig. Zahnsteinbildung sieht nicht nur unschön aus und verursacht Mundgeruch, sondern ist verantwortlich für Schmerzen beim Fressen und kann sogar zu Organschäden führen. Kauartikel, Zahnbürsten und Spielzeug helfen den Mundraum zu pflegen.

Checkliste Zwergpinscher Pflege

Folgendes Zubehör solltest Du immer griffbereit Zuhause haben:

  • Hunde-Bürste
  • Zeckenzange/Pinzette
  • Flohkamm
  • Krallenzange
  • Ballencreme/Vaseline
  • Weiche, fusselfreie Tücher
  • Mildes Hundeshampoo
  • Zahnpflegeartikel

Tipp: Wer Pflegeabläufe schon früh im Welpenalter trainiert, hat später mit Krallenschneiden und Co. kaum Probleme. Der Hund wird es als selbstverständlich ansehen und die Handgriffe mit Ruhe über sich ergehen lassen.


Für alle, die noch nicht genug haben

Wie der rege Austausch in Zwergpinscher-Foren beweist, hat die Rasse eine große Fangemeinde. Hier können Anfänger viel von erfahrenen Haltern lernen und Besitzer sich gegenseitig austauschen und beraten. Fragen zu Beschäftigung, Erziehung, Krankheit oder Ernährung werden diskutiert und Geschichten und Anektdoten rund um den Zwergpinscher erfreuen die Forumsgemeinde.

Wer den Zwergpinscher gerade erst für sich entdeckt hat und sich mit der Rasse näher auseinandersetzten möchte, ist natürlich auch auf unseren Seiten bestens aufgehoben. In der Bildergalerie findest Du beispielsweise viele schöne Fotos des Pinschers, die den Vierbeiner perfekt in Szene setzen.

Wem dies nicht reicht, der sollte die Videogalerie in Augenschein nehmen und den Zwergpinscher gleich in Aktion in erleben. Niedliche, lustige, kuriose und informative Videobeiträge erwarten Dich.

Und wer gleich Nägeln mit Köpfen machen möchte, kann unsere Kleinanzeigen nach süßen Zwerpinscherwelpen, Mischlingen oder Zwerpinschern in Not durchforsten. Auch hübsche Deckrüden warten hier auf ihren Einsatz.

Was ist typisch Zwergpinscher? Warum macht ein Zwergpinscher glücklich? Bitte hinterlasse einen Kommentar!

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Sind total glücklich mit unserem Rehpinscher, seit nunmehr als 8 Jahren . Haben ihn von unserer Tochter “ geerbt“ als diese auszog und “ bemerkte“ dass der ja dann 8 Stunden alleine wäre, wegen Arbeit!!! Nun.. jetzt ist es mein Hund und das will was heissen, denn meine Leidenschaft sind Siamkatzen! Da war der Übergang zum Rehpinscher genau richtig.

    1. Hallo Marianne!

      Klingt ganz so, als bist Du nicht traurig darüber, dass du denn Zwergpinscher „geerbt“ hast. 🙂 Schön, dass er Dich schon über 8 Jahre auf Trab hält und erfreut. Wünsche noch mindestens weitere tolle 8 Jahre.

      Verträgt er sich denn mit den Siamkatzen?

      Liebe Grüße,
      Vanessa

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