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Wie alt wird ein Zwergpinscher?


Besitzer von Zwergpinschern können sich freuen: Der Hund hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 14-15 Jahren.

Viel Zeit, die es mit schönen Erinnerungen und gemeinsamen Erlebnissen zu füllen gilt.

Allerdings sollten sich zukünftige Halter bewusst sein, dass Sie eben auch für diese Zeitspanne, mit allen Höhen und Tiefen, die volle Verantwortung (Siehe Zwergpinscher kaufen) übernehmen.

Damit auch Ihr Hund ein schönes und langes Leben hat, können Sie einiges bei der Haltung berücksichtigen, das die Lebensspanne positiv beeinflussen kann. Lesen Sie außerdem, woran Sie erkennen, dass der Zwergpinscher langsam aber sicher in die Jahre kommt.

Warum hat der Zwergpinscher diese Lebenserwartung?

Lebenserwartung Zwergpinscher
Lebenserwartung Zwergpinscher: Wie alt wird mein Zwergpinscher?

Kleine Hunde haben gegenüber ihren großen Artgenossen einen entscheidenden Vorteil: Sie leben länger. Forschungen haben ergeben, dass viele kleine Rassen ein Gen aufweisen, dass die Lebensspanne positiv beeinflussen kann, wenn es nur wenig aktiv ist. Dieses Gen heißt IGF-1.

Neben dieser genetischen Erkenntnis ist allerdings auch der Wachstumsprozess der einzelnen Rassen für deren kurzes oder langes Leben verantwortlich.

So ist der Zwergpinscher mit einem Stockmaß von gerade einmal 25-30 cm in 6-7 Monaten bereits ausgewachsen und Hündinnen werden dann auch oft zum ersten Mal läufig.

Betrachtet man nun das Wachstum von Rottweiler oder der Deutschen Dogge in derselben Zeit, so ist schnell klar, dass diese Rassen wesentlich schneller an Größe und Gewicht zunehmen. Dies belastet verstärkt Knochen und Gelenke, und ein Verschleiß setzt früher ein.


Lebenserwartung verschiedener Hunderassen im Vergleich zum Zwergpinscher

Zwergpinscher Lebenserwartung im Vergleich mit anderen Hunden
Zwergpinscher Lebenserwartung im Vergleich mit anderen Hunderassen

Kleine Hunderassen (< 40 cm)

  • Malteser: 12-15 Jahre
  • Chihuahua: 15-18 Jahre
  • Jack Russel Terrier: 13-16 Jahre
  • Zwergpinscher: 14-15 Jahre

Mittelgroße Hunderassen (40-60 cm)

  • Border Collie: 12-15 Jahre
  • Beagle: 12-15 Jahre
  • Englische Bulldogge: 7-10 Jahre
  • Labrador 12-14 Jahre
  • Whippet: 12-15 Jahre

Große Hunderassen (> 60 cm)

  • Rottweiler: 8-10 Jahre
  • Irish Wolfhound: 6-10 Jahre
  • Mastiff: 7-8 Jahre
  • Weimaraner: 10-12 Jahre
  • Deutsche Dogge: 6-8 Jahre

 

Was passiert, wenn mein Zwergpinscher altert?

Alter Zwergpinscher
Ein alter Zwergpinscher ist nicht mehr so aktiv und bewegungsfreudig. Auf einige Dinge sollten Sie daher Rücksicht nehmen.
  • Das Hör- und Sehvermögen kann im Alter stark nachlassen. Einige Hunde leiden an Katarakt oder werden blind. Es ist wichtig, sich ausreichend bemerkbar zu machen, wenn Sie sich mit dem Zwergpinscher beschäftigen wollen.
  • Der Hund ist nicht mehr so aktiv wie früher und die generelle Leistungsfähigkeit nimmt ab. Er zeigt schneller Ermüdungserscheinungen und Sie werden den Zwergpinscher darum häufiger als früher dösen oder schlafen sehen. Verringern Sie sein Bewegungspensum und gehen Sie es in Zukunft ein wenig gemächlicher an.
  • Das Fell Ihres Vierbeiners kann im Alter an Glanz verlieren und stumpf wirken. Dies muss Sie jedoch nicht beunruhigen. Auch graue Haare sind vollkommen normal und zeigen sich zu Beginn besonders stark an Schnauze und Kopfregion.
  • Einige Vierbeiner sind als Senior weniger anpassungsfähig gegenüber Veränderungen. Klimawechsel, unbekannte Orte, fremde Menschen oder ein Futterwechsel machen dem alten Hund zu schaffen und werden weniger toleriert. Wohingegen jedoch gewohnte Dinge eher gelassener hingenommen werden. Wurde der Postbote beispielsweise früher mit wilder Leidenschaft verbellt, so würdigt der Zwergpinscher ihn nun keines Blickes mehr.
  • Manche Hunde werden im hohen Alter inkontinent. Um große und kleine Geschäfte in der Wohnung zu vermeiden, können Sie den Vierbeiner häufiger für wenige Minuten nach draußen bringen oder ihm einen Platz zum Lösen im Haus anbieten. Auch Hundewindeln sind für solche Fälle im Tierhandel erhältlich.

Was ist wichtig für ein langes Leben des Zwergpinschers? Was kann ich selbst für ein langes Zwergpinscher Leben tun?

Wie schnell oder langsam der Zwergpinscher altert, hängt nicht zuletzt auch von seinen Lebensumständen, der Haltungsweise und seiner Gesundheit ab. Auch wenn Sie rassetypische Krankheiten nur bedingt beeinflussen können, so ist es dennoch möglich, auf andere Bereiche positiv Einfluss zu nehmen.

1. Bewegung als lebensversicherung

Genau wie bei Menschen, wirkt sich auch beim Zwergpinscher Bewegung positiv auf das Wohlbefinden und die Gesundheit aus. Regelmäßige Spaziergänge gehören dabei zum Pflichtprogramm, auch wenn der Zwergpinscher gerne als Wohnungs- und Schoßhund betitelt wird.

Die Rasse ist dennoch sehr lauf-, lern- und bewegungsfreudig und selbst für Hundeport bestens geeignet. Zeit also, sich mit dem kleinen Hund ausreichend zu beschäftigen, ihn fit zu halten und auch geistig immer wieder herauszufordern.

Dies unterstützt das Herz-Kreislauf-System, führt zu einer guten Bemuskelung und macht den Zwergpinscher robuster gegenüber Krankheiten. Hunde, die wenig Bewegung erhalten, neigen hingegen stärker zu Übergewicht, was Gelenk- oder Organprobleme nach sich ziehen kann.

Tipp: Wie kann ich meinen Zwergpinscher beschäftigen?

Bewegung für ein langes Zwergpinscher Leben
Bewegung für ein langes Zwergpinscher Leben

2. Das richtige Futter für meinen Zwergpinscher

Hundefutter-Nassfutter-Trockenfutter
Das richtige Futter, bzw. die richtige Ernährung spielt bei der Lebenserwartung eine große Rolle.

Es ist wichtig, altersgerecht zu füttern, da sich die Bedürfnisse während eines Hundelebens ändern. So benötigen Welpen anderes Futter, als ausgewachsene Zwergpinscher und im Alter ändern sich schließlich erneut die Anforderungen an die Hundekost. Zur Auswahl stehen verschiedene Trocken- oder Nassfuttersorten, die es gleich fertig gemischt für die verschiedenen Altersstufen zu kaufen gibt. Achten Sie darauf, dass wenig Füllstoffe, wie beispielsweise Getreide im Produkt Ihrer Wahl enthalten sind. Ein hoher Fleischanteil ist hingegen ideal und auch Gemüse sollte reichlich vorhanden sein. Einige Halter gehen gleich zu einer rein natürlichen und frischen Ernährungsweise, dem Barfen, über. Hier werden nur frische Zutaten verwendet und auch rohes Fleisch und ganze Knochen verfüttert.

Ebenfalls von Bedeutung ist, die Fütterung entsprechend dem Aktivitätsgrad des Hundes anzupassen. Ein quirliger Welpe hat einen höheren Energiebedarf, als ein alter Senior und sehr agile Hunde brauchen ebenfalls mehr Kalorien, als ein Couchpotato. Im Alter können hingegen zwei verschiedene Fälle eintreten: Es gibt Zwergpinscher, die fressen noch immer für ihr Leben gern, obwohl ihr Bewegungsdrang langsam nachlässt und andere Hunde, bei denen der Appetit mit den Jahren generell abnimmt. Um also Übergewicht bzw. eine Unterversorgung zu vermeiden, sollte die Ernährung individuell auf den alten Zwergpinscher zugeschnitten werden. Häufig enthält Seniorenfutter vermehrt Ballaststoffe und ist gleichzeitig kalorienreduziert.

Auch für Altersbeschwerden wie Nieren-, Herzprobleme oder Zuckerkrankheit gibt es im Fachhandel spezielle Futtermischungen.

Wichtig: Es sollte 24 Stunden am Tag frisches Wasser zur Verfügung stehen. Seien Sie außerdem sparsam mit fett-, zucker- und salzhaltigen Hundeleckerchen.

Mehr Tipps: Zwergpinscher Ernährung und Futter

3. Ein hundesicheres und hygienisches Zuhause

Der Zwergpinscher ist mit gerade mal 25-30 cm ein recht kleiner Vierbeiner. Umso mehr muss auf seine Sicherheit zu Hause geachtet werden. Bei offenen Treppen- oder Balkongeländern besteht Absturzgefahr, weshalb es diese speziell zu sichern gilt.

Auch der Garten sollte sicher umzäunt sein und keine Schlupflöcher aufweisen, durch die der Zwergpinscher unter Umständen entwischen kann. Ansonsten gelten natürlich die gleichen Sicherheitsvorkehrungen im Haus, wie für andere Hunderassen:

Giftstoffe Hund Lebenserwartung
Giftstoffe, giftige Pflanzen und Gefahrenquellen im Haushalt gehören ausserhalb der Zwergpinscher-Reichweite
  • Stromkabel sichern
  • Giftige Topfpflanzen außer Reichweite schaffen
  • Verschluckbare Kleinteile sicher aufbewahren
  • Mülleimer gut verschließen
  • Chemikalien und Putzmittel wegschließen usw.

Für die Gesundheit ist natürlich auch die Hygiene im Haushalt wichtig. Waschen Sie Decken und Schlafplätze des Zwergpinschers regelmäßig heiß in der Maschine, um Keimen und Parasiten keine Chance zur Ausbreitung zu geben.

Futter- und Trinknapf sollten ebenfalls heiß gespült werden, am besten nach jeder Mahlzeit.

Und Geschirr, Halsband und Leine gehören auch regelmäßig gereinigt, ebenso die Pflegeutensilien, wie Bürsten und Co.

4. Sicherheit unterwegs

Im Alltag lauern viele große und kleine Gefahren. Um einige Verletzungen und Krankheiten zu vermeiden, können Sie ein wenig Vorsicht walten lassen und auf einige Dinge gezielt achten:

Zwergpinscher Alubox Hund Auto
Ein Zwergpinscher fährt im Auto am sichersten in einer Alubox mit. Falls ihnen das zu teuer ist, dann kaufen Sie wenigstens einen Hundegurt!
  • Leider immer wieder aktuell: Giftköder! Trainieren Sie Ihren Hund schon früh, nichts auf Spaziergängen aufzulesen oder es wenigstens auf Kommando sofort fallen zu lassen. Für unverbesserliche „Staubsauger“ gibt es Maulkörbe, die das Fressen der Köder verhindern.
  • Vorsicht bei Hundebegegnungen. Wenn Sie den anderen Vierbeiner nicht kennen, fragen Sie den Besitzer, wie gut der Hund sozialisiert ist, um mögliche Beißereien zu vermeiden. Auch die Übertragung von Krankheiten und Parasiten ist bei intensivem Kontakt möglich.
  • Der Hund gehört im Straßenverkehr an die Leine! Auch ein super erzogener Hund kann Unfälle verursachen und dabei natürlich auch selbst zu schaden kommen. In Wald und Flur sollte der Zwergpinscher hingegen nur laufen, wenn er abrufbar ist und keinen ausgeprägten Jagdtrieb hat. Ansonsten gibt es schöne Hundewiesen, wo der Vierbeiner nach Herzenslust laufen darf.
  • Auch wenn der Zwergpinscher auf den Schoß passt: Es gilt Anschnallpflicht! Transportieren Sie den Hund darum in einem Spezialgeschirr mit Gurt oder in einer sicheren Transportbox.

 

Hunderampe für den einfachen Einstieg ins AutoÜbrigens: Sie können dem Zwergpinscher im Alter mit einer Autorampe den Einstieg ins Fahrzeug erleichtern.

Dies schon seine Knochen und Gelenke und Ihren Rücken.

 

5. Seriöse Züchter: der erste Schritt für ein langes Hundeleben

Der Zwergpinscher gehört nicht zu den aktuellen Modehunden und ist damit momentan keine sehr verbreitete Hunderasse. Für Liebhaber ein kleiner Glücksfall, denn so wird der schlaue Kerl nicht von etlichen Vermehrern unkontrolliert und nur des Profits wegen gezüchtet. Auf eine gute Zuchtstätte, die viel Wert auf Gesundheit der Elterntiere (siehe Zwergpinscher Deckrüden), eine solide Aufzucht und Sozialisation legt, sollten Sie natürlich trotzdem achten.

Übrigens: Die häufig leider überzüchteten Miniaturpinscher oder auch Mini-Pinscher sehen zwar optisch dem Zwergpinscher sehr ähnlich, sind aber sehr kleine, zierliche und oft nicht sonderlich robuste Hunde von einem völlig anderen Schlag.

Meist handelt es sich bei diesen Hunden um den Prager Rattler (Nicht FCI-anerkannt). Vorsicht ist deshalb geboten, weil diese Hunderasse oft als Zwergpinscher angeboten wird.

6. Medizin und Vorsorge für ein langes hundeleben

  • Bekam der Welpe bereits vom Züchter eine solide Grundimmunisierung, so sollten Sie anschließend stets die wiederkehrenden Auffrischungen wahrnehmen, um den Impfstatus aufrechtzuerhalten. Sie schützen den Zwergpinscher so vor gefährlichen Krankheiten, die leider auch häufig tödlich enden können. Selbstverständlich können auch ältere Hunde, die bisher nie geimpft wurden noch zur Grundimmunisierung beim Tierarzt vorgestellt werden.
  • Obwohl Sinn und Unsinn der Kastration unter Hundebesitzern ein viel diskutiertes Thema ist, so fanden Forscher dennoch heraus, dass die Lebensspanne bei kastrierten Tieren um bis zu 2 Jahre länger ist, als bei unkastrierten Hunden. Bei Hündinnen kann ein früher Eingriff (vor oder besser noch nach der ersten Läufigkeit) das Risiko von Gesäugekrebs und Gebärmutterentzündungen drastisch herabsenken.
  • Bemerken Sie die ersten Alterserscheinungen bei Ihrem Zwergpinscher, so gilt es, ab sofort nicht nur bei Wehwehchen und ernsthaften Erkrankungen die Tierarztpraxis aufzusuchen. Wer seinen Zwergpinscher einmal im Jahr zu Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt vorstellt, leistet einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung und raschen Therapieeinleitung verschiedenster Krankheiten. Je eher diese nämlich erkannt werden, umso besser sind die Heilungschancen. Außerdem können auch Altersbeschwerden so besser eingedämmt und abgemildert werden.
  • Ein paar Minuten am Tag reichen vollkommen aus, um den Hund einem kurzen Gesundheitscheck zu unterziehen. Augen, Ohren, Nase, Maul, Pfoten und Fell werden auf Veränderungen, Parasiten oder Verletzungen untersucht. Bei Auffälligkeiten heißt es ab in die Tierklinik oder Praxis.

Was ist, wenn mein Zwergpinscher stirbt? Regenbogenbrücke – Abschied nehmen vom geliebten Hund

Mein Zwergpinscher stirbt und geht über die Regenbogenbrücke
Mein Zwergpinscher stirbt und geht über die Regenbogenbrücke

Irgendwann ist der Tag des Abschieds gekommen.

Ein hoffentlich langes und erfülltes Hundeleben voller Spaß, Spiel, Familienglück, langen Spaziergängen und vielen schmackhaften Knochen wurde gelebt und neigt sich nun dem Ende zu.

Für viele Halter ein gefürchteter und trauriger Tag. Besonders, da es nur den wenigsten Hunden vergönnt ist, eines Morgens einfach nicht mehr aufzuwachen.

Doch wer seinen Zwergpinscher liebt, der geht auch den letzten und schwersten Gang mit seinem Vierbeiner und begleitet ihn bis zum Schluss.

Doch dieser letzte Weg wirft bei einigen Hundebesitzern auch Fragen auf:

Was geschieht mit dem Hund nach dem Einschläfern?

a) Falls der Zwergpinscher in der Tierarztpraxis euthanasiert wurde und Sie keine besonderen Wünsche äußern, wird der tote Hund dort zunächst in einem Kühlhaus aufgehoben und später mit anderen Tieren von der Tierkörperbeseitigung abgeholt.

Manchmal bringen auch Angestellte der Praxis die Tiere zu einer entsprechenden Sammelstelle. Dort werden die Kadaver verbrannt, seltener zu anderen Produkten weiterverarbeitet.

Einige Tierärzte können Ihnen auch Adressen von Krematorien vermitteln, in die Ihr Hund gebracht und eingeäschert werden kann. Sie können die Asche anschließend verstreuen, auf einen Tierfriedhof bringen, zu Hause aufbewahren oder im Garten vergraben.

Überreste meines Zwergpinschers in einer Urne aufbewahren
Überreste meines Zwergpinschers in einer Urne aufbewahren

Sie dürfen den Hund natürlich auch mit nach Hausen nehmen und sich selbst um seine sterblichen Überreste kümmern.

Zwergpinscher auf dem Tierfriedhof begraben

Zwergpinscher auf dem Tierfriedhof begraben
Immer mehr Zwergpinscher werden auf einem Tierfriedhof begraben.

Es gibt mittlerweile recht viele Tierfriedhöfe, die sich auch auf die Bestattung von Hunden spezialisiert haben. Sie können sich von den Mitarbeitern vor Ort genauestens über die verschiedenen Möglichkeiten der Beisetzung und die Gestaltung des Grabes aufklären lassen.

Am besten natürlich schon einige Zeit vor dem Tag des Abschiedes. Auch bei Tierbestattern gibt es neben der Beerdigung im Sarg die Möglichkeit der Einäscherung.

Die Asche muss dabei nicht auf dem Friedhof verbleiben, sondern darf auch mitgenommen werden.

Darf ich meinen verstorbenen Zwergpinscher im Garten begraben?

Meinen Zwergpinscher im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?
Meinen Zwergpinscher im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?

Wer ein eigenes Grundstück hat, darf unter speziellen Auflagen den Hund auch dort begraben.

Dies ist sicherlich eine sehr schöne und persönliche Art der Beisetzung, da der Grabplatz jederzeit aufgesucht werden kann und sich ganz individuell gestalten lässt.

 

 

Voraussetzungen für das Begraben im Garten sind:

  • Formloser Antrag beim zuständigen Veterinäramt Ihrer Stadt oder Gemeinde
  • Es handelt sich um ein Privatgrundstück
  • Der Hund starb nicht an einer meldepflichtigen Krankheit
  • Der Garten liegt nicht in einem Wasserschutzgebiet
  • Das Grab muss 50 cm tief sein.
  • Der Hund ist in leicht verrotbares Material einzuwickeln (Baumwolllaken, Handtuch, Wolldecke etc.)
  • Bei Fragen wenden Sie sich an das nächste Ordnungsamt oder Ihren Tierarzt.

Zwergpinscher ausstopfen

Sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber Sie können Ihr Haustier nach dem Ableben auch von einem Tierpräparator ausstopfen lassen.

Aus meinem Zwergpinscher wird ein Baum

Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/
Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/

Eine Sonderform sind Urnen, die sich im Erdboden zersetzen.

Dabei enthalten diese einen Baumsamen, der sich von der Asche und dem umliegenden Erdboden nährt und aus den einstigen Überresten des Hundes einen wundervollen Baum entstehen lässt.

Ein schöne und bleibende Erinnerung. Biologisch abbaubare Urne mit Samen – aus meinem Zwergpinscher wird ein Baum

Infos: Urnabios

Tierdiamant – Aus meinem Zwergpinscher wird ein Diamant für die Ewigkeit

Wer das nötige Kleingeld besitzt, kann aus seinem verstorbenen Vierbeiner einen Tierdiamanten produzieren lassen. Dabei wird in einem langwierigen Prozess aus der Asche des Hundes ein synthetischer Diamant hergestellt.

Dieser lässt sich später in ein Schmuckstück einsetzen und Sie haben eine bleibende Erinnerung an Ihren geliebten Vierbeiner, die Sie immer bei sich tragen können.

Eine sehr ausgefallene und auch kostspielige Möglichkeit, das Haustier zu verewigen und ihm zu gedenken.

 


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Zu Hause oder in der Tierarztpraxis sterben?

Lassen Sie sich, wenn Sie möchten, von Ihrem Tierarzt den Einschläferungsprozess erklären und planen Sie bei langem Leid oder Krankheit des Hundes die Euthanasie am besten einige Zeit im voraus.

Wer den Zwergpinscher in die Praxis bringt, kann den Tierarzt um einen Termin ganz am Ende seiner regulären Sprechzeit bitten oder sogar außerhalb der eigentlichen Praxiszeiten. So sind kaum oder gar keine anderen Besitzer und Patienten anwesend. Ist dies nicht möglich, so fragen Sie, ob es einen separaten Raum gibt, in dem Sie in Ruhe und ohne Zeitdruck Abschied nehmen können. Ein guter Tierarzt wird Sie vor und nach dem Eingriff sicherlich noch eine Weile mit dem geliebten Tier alleine lassen.

Die Trauer ist vor allem bei Kindern sehr groß wenn der Hund stirbt
Die Trauer ist vor allem bei Kindern und Jugendlichen sehr groß wenn der Hund stirbt. Häufig hat der Zwergpinscher sie ihr ganzes Leben begleitet.

Ist der Tierarzt bereit, den Hund bei Ihnen zu Hause einzuschläfern, so haben Sie natürlich alle Zeit der Welt, um zu trauern und sich zu verabschieden. Für den Hund vermittelt seine gewohnte Umgebung Geborgenheit und die vertrauten Gerüche und die Anwesenheit seiner Familie wirken oft beruhigend und sind demnach weniger stressig, als die sterile Praxis. Auch die Besitzer sind eher in der Lage Trauer und Tränen zuzulassen und fühlen sich im eigenen Zuhause wohler.

Sie können natürlich in beiden Fällen mit dem kleinen Zwergpinscher reden, ihn im Arm halten und streicheln, was den Gang über die Regenbogenbrücke sicherlich für ihn einfacher macht.

Haben Sie einen Zwergpinscher (gehabt)? Wie alt ist er geworden? Welche Tipps haben Sie für ein langes Zwergpinscher Leben? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Der Artikel betrachtet das Einschläfern als einzige Sterbeart beim Hund! Leider ist diese Praxis bei Hunden und Katzen so verbreitet, dass nur eine Minderheit der Haustiere natürlich stirbt. Zu viele Tierärzte empfehlen das Einschläfern ohne wirklichen Grund. Ich kenne einige Hundehalter, die das abgelehnt und sich erfolgreich für eine Behandlung entschieden haben. Ihre Hunde haben dann noch einige Jahre glücklich gelebt. Auch kenne ich Hundehalter, die sobald der Hund schwer krank war, ihn einschläfern lassen haben. In diesen Fällen wird argumentiert, dass man dem Hund Schmerz ersparen will. In Wahrheit können diese Hundehalter nicht ertragen, den Hund krank zu sehen. Oder -noch schlimmer!- haben keine Lust, ihn zu pflegen. Leider gibt es keine wirkliche paliativmedizin für sehr schwerkranke Hunde und Katzen. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Wir hatten eine alte Hundin, die unheilbar an Krebs krank war. Sie konnte kaum gehen, war inkontinent, hatte äußere Verletzungen, Blutverlust etc. Trotzdem wollte sie immer noch fressen, eigentlich ein Zeichen dafür, dass sie sich nich so schlecht fühlte, dass sie noch etwas geniessen konnte und Leben wollte. Leider haben wir dieses Zeichen nicht wahrgenommen und uns fürs Einschläfern entschieden. Als der Tierarzt nach Hause kam hat sie sofort verstanden, dass sie sterben musste. Plötzlich hatte sie Panik, sie wollte nicht sterben. Sie hat gegen den Tod gekämpft… Der Arzt musste ihr zwei Spritzen geben und trotzdem hat es gedauert. Sie hat gegen den Tod gekämpft. Es war unbeschreiblich schmerzhaft! Für sie, für uns, für den Arzt… Nach dieser Erfahrung haben wir unsere Katzen, als sie alt und sehr krank wurden, natürlich sterben lassen. Am Schluß wollten sie immer weniger essen, wurden sehr mager, inaktiv, schläfrig. So weit es ging, bekamen sie Schmerzmittel. Sie starben langsam und sehr ruhig, wie eine Kerze, die erlöscht. In der Regel, wenn sie nicht mehr leben wollen oder können, fressen Katzen und Hunde immer weniger und werden immer schläfriger bis es so weit ist… In der Regel sind sie in der Krankheit viel tapferer als wir Menschen. Ich glaube wirklich nicht, dass sie von ihren Schmerzen durch einen unnatürlichen Tod „begreit“ werden wollen. Womöglich sollte man ihnen die Chance und die Freiheit geben, ganz natürlich zu sterben. Aus Respekt und auch aus Liebe!

    1. Hallo Messerschmidt!

      Ich kann Ihre Denkweise sehr gut verstehen und nachvollziehen. Dennoch glaube ich fest daran, dass die meisten Tierärzte zunächst alles versuchen, um einem schwer kranken Tier ein schmerzfreies und qualitatives Leben zu bieten. Ich habe selbst in einer Tierarztpraxis gearbeitet und weiß, wie schwer es selbst eingesessenen Tierärzten fällt, ein Tier (egal welcher Art) einzuschläfern.

      Es mag auch andere Ärzte geben und natürlich auch Besitzer, die den Mehraufwand mit einem kranken Tier scheuen. Doch zu einer Einschläferung zu raten und dies ohne wirklichen Grund? Das gibt es nicht. Welchen Vorteil hätte der Tierarzt davon? Er verdient sicherlich mehr an einer langwierigen Therapie, als an einer Euthanasie.

      Ich denke, dass die Mehrheit der Tierbesitzer gut ist und die meisten sich auch in schlechten Zeiten um ihre Tiere kümmern. Und dazu gehört (und dies ist nur meine Meinung) auch zu wissen, wann man loslassen muss. Ein Hund, der nur noch in der Ecke liegt, unter sich macht, Schmerzen oder Wunden hat, hat sicherlich kein schönes Leben mehr. Ein Hund, der noch frisst, hat womöglich einfach Hunger. Dies muss kein Zeichen dafür sein, dass er noch etwas genießen will. So, wie Sie den Zustand Ihrer Hündin beschreiben und anschließend schreiben „sie fühlte sich nicht so schlecht“ … dies widerspricht sich ein wenig.

      Es ist fraglich, ob Ihre Hündin gegen den Tod gekämpft hat. Viele Hunde verbinden die Anwesenheit des Tierarztes schlicht mit nichts Gutem, da sie dort hin müssen, wenn es eine Spritze gibt oder sie krank sind und sich nicht gut fühlen. Wie soll sie auch wissen, dass sie sterben muss? Sie weiß ja nicht, dass der Tierarzt auch einschläfern kann.

      Ich könnte ein Tier nicht vor sich hinvegetieren lassen. In der Natur passiert dies auch nur äußerst selten. Alte, schwache und kranke Tiere werden schnell das Opfer von Raubtieren und somit bleibt ihnen auf natürliche Art ein langer Leidensweg erspart. Oder sie finden schlicht kein Futter mehr, weil sie zu schwach für die Nahrungssuche oder den Beutefang sind. Heimtiere haben aber keine natürlichen Feinde und der Napf wird immer gefüllt.

      Dies alles spiegelt nur meine Meinung wieder und ich weiß, dass dies für alle Hundehalter ein heikles und sehr persönliches Thema ist.

      Liebe Grüße,
      Vanessa

  2. Mein zwergpinscher frisst nicht jeden Tag das selbe 😕soll ich ihm heute nass und morgen trocken Futter geben?

    1. Hallo Soso!

      Warum frisst Ihr Zwergpinscher denn nicht jeden Tag dasselbe? Ist er ein mäkeliger Esser? Sie könnten versuchen morgens Trockenfutter und abends etwas aus der Dose zu verfüttern (oder umgekehrt). So lange Ihr Pinscher dies gut verträgt, spricht sicherlich auch nichts dagegen, wenn er einen Tag Nassfutter und am nächsten Tag die Trockenvariante bekommt. Achten Sie jedoch auf die Fütterungsempfehlungen des jeweiligen Produktes.

      Liebe Grüße und dem Zwergi guten Appetit,
      Vanessa

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