Zwergpinscher ist krank - wann muss ich mit meinem Hund zum Tierarzt?
Zwergpinscher ist krank – wann muss ich mit meinem Hund zum Tierarzt?

Wann sollte ich mit meinem Zwergpinscher zum Tierarzt gehen?

Zunächst die gute Nachricht: Der Zwergpinscher ist ein sehr robuster kleiner Zeitgenosse und die Rasse neigt erfreulich selten zu genetischen Erkrankungen.

Trotzdem kann Dein Vierbeiner natürlich ab und zu krank werden und medizinische Hilfe benötigen. Manchmal ist es möglich, kleinere Wehwehchen selbst erfolgreich zu behandeln, allerdings sollten auch minimale Krankheitsanzeichen nie unterschätzt und auf die leichte Schulter genommen werden.

Denn oftmals zeigt ein Hund erst deutliche Schmerzen oder Unwohlsein, wenn die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Ziehe darum auch bei geringfügigen Anzeichen im Zweifelsfall immer ein Arzt hinzu.

Besonders, wenn Symptome länger als 24 Stunden andauern (z.B. Durchfall) oder der Hund akute Schwierigkeiten oder Schmerzen hat. Lieber einmal zu viel im Wartezimmer sitzen, als hinterher zu bereuen.

Zwergpinscher Krankheiten
Was sind typische Zwergpinscher Krankheiten? Zum Glück hat der Zwergpinscher meistens keine Erbkrankheiten.

Krankheiten vermeiden: Regelmäßige Vorsorgetermine:

Impftermine

Um den Hund ausreichend vor gefährlichen Infektionen zu schützen, solltest Du die Auffrischimpfungen stets wahrnehmen. Je nach Hersteller und Impfstoff gelten dabei unterschiedliche Intervalle für die Auffrischung. Für die Grundimmunisierung muss der Welpe oder der Hund hingegen zunächst in kürzeren Abständen für die Injektionen zum Tierarzt.

Wurmkuren

Impfungen sollen das Immunsystem darauf vorbereiten, einen bestimmten Erreger zu bekämpfen und erfolgreich abzuwehren. Hat der Hund jedoch Würmer, so arbeitet die körpereigene Abwehr bereits auf Hochtouren.

Die gewünschte Immunreaktion gegenüber dem Impfstoff findet so unter Umständen nicht statt. Um dies zu verhindern, sollte 7-10 Tage vor der Impfung eine Wurmkur erfolgen. Vor jeder Impfung ist also das absolute Minimum.

Je nach Ansteckungsgefahr kann oder sollte der Zwergpinscher jedoch bis zu 4-mal jährlich entwurmt werden. Alternativ kann eine Kotprobe Aufschluss über die Notwendigkeit einer Wurmkur geben und nach Bedarf behandelt werden.

Wenn der Zwergpinscher Verhaltensauffälligkeiten zeigt:

Wann muss ich mit meinem Zwergpinscher zum Arzt?

  • Wann muss ich mit meinem Zwergpinscher zum Arzt?
    Wann muss ich mit meinem Zwergpinscher zum Arzt?

    Der Hund ist auffallend schlapp und Müde

  • Zeigt Aggressionsverhalten, z.B. beim Anfassen (Hinweis auf Schmerzen!)
  • Zittern, starkes Hecheln und Speicheln (Schmerzen, Vergiftung, neurologisches Problem, Stress)
  • Kratzt oder leckt sich auffallend oft oder knibbelt mit den Zähnen im Fell (Schmerzen, Allergien, Parasiten)
  • Schlittenfahren: Der Zwergpinscher rutscht mit dem Hinterteil über den Boden, weil die Analdrüsen entzündet/verstopft sind oder wegen Juckreiz durch Wurmbefall.

Bei Veränderungen im Fress- und/oder Trinkverhalten:

  • Futterverweigerung oder Appetitlosigkeit
  • Vermehrter Durst (Entzündungen, Nierenprobleme)
  • Vermehrter Appetit bei gleichzeitigem Gewichtsverlust oder Abmagern (Darmparasiten)
  • Trinken wird verweigert

Wenn Dein Zwergpinscher krank aussieht oder Du Auffälligkeiten entdeckst:

Fell

  • Stumpfes, glanzloses Fell
  • Kahle Stellen, Schuppen
  • Hautrötungen oder Entzündungen
  • Parasiten

Augen

  • Getrübte Linse
  • Rötungen / Entzündungen
  • Ausfluss
  • Fremdkörper
  • Verklebungen (Hund bekommt das Auge kaum auf)

Nase

Mit dem Zwergpinscher zum Tierarzt: Krankheiten
Mit dem Zwergpinscher zum Tierarzt: Krankheiten
  • Starker Ausfluss
  • Häufiges Niesen
  • Sehr heiß und trocken

Maul und Zähne

  • Starker Mundgeruch
  • Brauner Zahnstein
  • Abgebrochener Zahn
  • Zahnfleischentzündungen oder Schwellungen
  • Sehr blasses Zahnfleisch
  • Fremdkörper

Ohren

  • Ohrrandprobleme mit Bläschen/Verdickungen (Problem speziell bei Zwergpinschern)
  • Übermäßig viel Ohrenschmalz
  • Dunkle krümelige Ablagerungen (Milbenbefall)
  • Entzündungen/Rötungen
  • Gestank

Kot

  • Plötzliche Veränderungen in der Konsistenz
  • Blutbeimengungen
  • Würmer im Kot
  • Schleimiger Kot
  • Fremdkörper

Urin

  • Ständiger Harndrang
  • Unwillkürlicher Harnverlust
  • Blut im Urin
  • Ausfluss aus Geschlechtsorganen
  • Stark verfärbter Urin

Falls der Zwergpinscher Koordinations- und Bewegungsschwierigkeiten hat:

  • Nichtbelasten eines Beines oder Lahmen
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Lähmungen
  • Kopfschiefhaltung

Als Besitzer kennst Du Deinen Zwergpinscher am besten und kannst krankheitsbedingte Veränderungen oder Verhaltensauffälligkeiten darum oft schnell entdecken. Doch nicht immer sind die ersten Krankheitsanzeichen auf den ersten Blick ersichtlich.

Eine gute Beobachtungsgabe und regelmäßige kurze Kontrolluntersuchungen zu Hause können jedoch helfen, Probleme frühzeitig zu entdecken und schnellstmöglich behandeln zu lassen.

Wenn Du eines der oben genannten Symptome bei Deinem Zwergpinscher entdeckst, solltest Du vorsichtshalber die Tierarztpraxis aufsuchen. Warte nicht, ob Auffälligkeiten von alleine verschwinden, dies kann die Lage nur verschlimmern und eine erfolgreiche Therapie unnötig erschweren.


Welche Krankheiten können die Lebenserwartung des Zwergpinschers verringern?

Der Zwergpinscher hat eine hohe Lebenserwartung von 14-15 Jahren. Wie bei allen anderen Hunderassen auch, können Krankheiten die Lebensspanne des Vierbeiners jedoch verkürzen. Besonders, wenn sie zu spät entdeckt und behandelt werden.

Negativ auswirken können sich:

  • Schwere Infektionskrankheiten (Impfungen schützen!)
  • Krebs oder Tumore
  • Allergien
  • Herzfehler
  • Altersbedingte Krankheiten (z.B. Diabetes)
  • Epilepsie
  • Übergewicht
  • Rassetypische Erkrankungen

Welche rassetypischen Erkrankungen gibt es bei Zwergpinschern?

Die Rasse des Zwergpinschers ist erfreulicherweise sehr robust und gesund. Vereinzelt können jedoch genetisch bedingte Erbkrankheiten beim Zwergpinscher auftreten.

Allerdings sind sie durch kontrollierte Zuchtbemühungen von seriösen Züchtern selten geworden.

Was sind typische Erbkrankheiten beim Zwergpinscher?
Was sind typische Erbkrankheiten beim Zwergpinscher?

Mögliche typische Erkrankungen beim Zwergpinscher sind:

Ohrrandprobleme (Lederohr/Ohrrand-Nekrose)

Zwergpinscher Erbkrankheiten
Zwergpinscher Erbkrankheiten

Diese Krankheit beginnt oft mit Verdickungen an den Ohrrändern oder mit kleinen Bläschen. Durch Kratzen und Kopfschütteln können diese aufplatzen und bluten. Wird der Zwergpinscher nicht am Schütteln gehindert und bleiben die Wunden unbehandelt, so heilen diese nicht oder nur sehr schwer wieder ab. Ein Absterben des Gewebes kann die Folge sein.

Patellaluxation (Kniescheibenverrenkung)

Die Patellaluxation kann Lahmheit und Schmerzen hervorrufen, wenn die Kniescheibe nicht richtig in der Gleitrinne im Oberschenkelknochen sitzt oder sogar herausspringt.

Darum müssen Züchter ihre Zwergpinscher und auch den Zwergpinscher Deckrüden auf diese Erkrankung untersuchen lassen, ehe die Hunde zur Zucht zugelassen werden. Dank dieser Bemühungen ist die Patellaluxation seltener geworden.

Progressive Retinaatrophie (PRA)

Bei der PRA geht die Netzhaut des Auges langsam zugrunde, was mit fortschreitendem Alter zu einer Erblindung führt. Im Anfangsstadium bewegen sich die Zwergpinscher bei Spaziergängen in der Dämmerung oder im Dunkeln plötzlich sehr unsicher oder stoßen gegen Gegenstände. Die progressive Retinaatrophie ist nicht heilbar.

Schablonenkrankheit

Die Schablonenkrankheit bezeichnet einen erblich bedingten Haarausfall, der häufig zunächst nur die Ohren betrifft, sich jedoch in einigen Fällen weiter ausbreiten kann. Das Fell dünnt an den betroffenen Stellen erst aus und fällt schließlich ganz aus. Zum Glück ist diese Krankheit aber ein rein optisches bzw. kosmetisches Problem.

Die oben aufgeführten genetischen Erkrankungen beschränken sich keinesfalls nur auf den Zwergpinscher. Auch andere Hunderassen können von ihnen betroffen sein. In der Regel gibt es bei Zwergpinschern allerdings keinerlei Probleme mit Hüftgelenksdysplasie (HD) oder Ellbogendysplasie (ED), wie dies bei vielen anderen Rassen häufig der Fall ist.


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Durchfall beim Zwergpinscher – Mein Zwergpinscher hat Durchfall was tun?

Gelegentlicher Durchfall oder etwas breiiger Kotabsatz, der nach 24 Stunden von selbst wieder abklingt, ist normalerweise nicht bedenklich. Sollte er jedoch länger andauern, sich verschlimmern oder sich der Allgemeinzustand des Hundes ändern, heißt es umgehend einen Tierarzt aufzusuchen.

Dieser wird gezielt nach der Ursache des Durchfalls suchen und eine Therapie einleiten. Denn Durchfall ist keine Krankheit an sich, sondern ein Symptom, das als Begleiterscheinung verschiedenster Erkrankungen auftreten kann.

Zu den harmlosen Ursachen von Durchfall zählen unter anderem:

Probleme mit dem Futter:
Einige Hunde reagieren bei einer plötzlichen Futterumstellung mit Durchfall. Darum sollte der Zwergpinscher nach und nach an ein neues Futter gewöhnt werden.

Es könnte sich aber auch um eine Futterunverträglichkeit oder Allergie auf einen bestimmten Inhaltsstoff handeln. Hat der Hund in letzter Zeit etwas gefressen, was Du ihm zuvor noch nie angeboten hast? Hat er etwas aus der Mülltonne stibitzt, was ihm nicht bekommen ist oder fütterst Du Essensreste?

Milch führt bei den meisten Hunden beispielsweise zu Durchfall, ebenso wie fetthaltige Lebensmittel.

Stress:
Es gibt sie manchmal, die kleinen Sensibelchen, die sehr empfindlich auf Veränderungen oder Abweichungen der täglichen Routine reagieren. Auch Aufregung führt mitunter zu Durchfall.

Weitere Ursachen:

Wie ist Durchfall beim Zwergpinscher zu behandeln?

  • 24-36 Stunden sollte der Hund fasten, achte aber auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
  • Falls der Zwergpinscher wenig bis gar nichts trinkt, solltest Du einen Tierarzt hinzuziehen, denn es droht eine gefährliche Austrocknung. Der Arzt kann den Flüssigkeitshaushalt mit Infusionen wieder in Balance bringen.
  • Füttere nach der Fastenzeit erst mal eine Zeit lang Schonkost, wie breiig gekochten Reis mit magerem Hühnchen und Karotten. Fange mit kleinen Portionen an.

Wann sollte ich einen Tierarzt hinzuziehen?

  • Wenn der Durchfall länger als 24 Stunden anhält.
  • Der Hund zusätzlich erbricht.
  • Fieber oder andere zusätzliche Krankheitssymptome auftreten.
  • Du Blut im Kot bemerkst oder Schleim. Helles frisches Blut ist häufig nur selten zu sehen. Häufiger sind dunkle Schlieren oder sehr dunkel eingefärbte Ausscheidungen. Innere Verletzungen, Giardien und einige Infektionskrankheiten haben blutigen Durchfall als Begleitsymptom.

Erbrechen beim Zwergpinscher – Was tun?

Viele Hunde führen Erbrechen herbei, indem sie auf den Spaziergängen Gras oder Blätter von Büschen fressen. Dabei werden die Grashalme meist gemeinsam mit gelber Gallenflüssigkeit erbrochen, seltener mit einem unverdaulichen oder spitzen Gegenstand, wie z.B. einem Knochen. Doch nicht jeder Hund, der hin und wieder gern am Grün knabbert, wird das Gras hinterher wieder auswürgen.

Ebenso kann starker Hunger zum Würgen und Ausspucken gelber Gallenflüssigkeit führen. Hier solltest Du vielleicht die Futterration auf mehrere kleine Mahlzeiten aufteilen. Ähnlich verhält es sich bei gierigen Nimmersatts, die ihr Futter in nur wenigen Augenblicken hastig hinunterschlingen, ohne dabei richtig zu kauen. Kleinere Mahlzeiten oder ein spezieller Hundenapf gegen Schlingen können Abhilfe schaffen. Gibt es Nassfutter, das zuvor im Kühlschrank gelagert wurde, sorgt auch die niedrige Temperatur manchmal fürs Erbrechen.

Mache Dir übrigens keine Sorgen, falls Dein Welpe mal sein Futter erbricht und anschließend wieder frisst. Dies kommt gelegentlich vor und ist unbedenklich, wenn auch nicht sonderlich appetitlich.

Weitere Ursachen:

  • Entzündungen
  • Tumore
  • Infektionskrankheiten
  • Vergiftung
  • Stress
  • Magenschleimhautentzündung
  • Diabetes
  • Fremdkörper

Zwergpinscher Erbrechen – Wann sollte ich einen Tierarzt hinzuziehen?

  • Wenn der Hund sich nicht nur einmal, sondern mehrmals am Tag übergibt.
  • Der Zwergpinscher sich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen erbricht.
  • Du Blut oder Würmer im Erbrochenen siehst.
  • Der Hund permanent würgt und versucht sich zu erbrechen, es ihm aber nicht gelingt (Fremdkörper!).
  • Dein Hund Schwierigkeiten beim Atmen hat oder Du Atemgeräusche vernimmst.
  • Weitere Krankheitssymptome hinzu kommen.

Was tun wenn der Zwergpinscher eine Ohrenentzündung hat?

Hat der Zwergpinscher eine Ohrentzündung, so solltest Du als Halter gar nicht erst versuchen diese zu behandeln, sondern direkt den Profi ranlassen und in die Tierarztpraxis fahren.

Er wird das Ohr reinigen, desinfizieren und mit Tropfen oder einer Salbe behandeln, die ein Antibiotikum enthält und gegen Pilze wirkt. Durch die Gabe von Cortison lassen hingegen der Juckreiz und die Schmerzen rasch nach.

Du erkennst Ohrentzündungen meist an folgenden Symptomen:

  • Kopfschiefhaltung
  • Häufiges Kratzen der Ohren
  • Kopfschütteln
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Übel riechender Geruch aus den Ohren
  • Rötung der Ohrmuschel oder des Gehörgangs
  • Eiter
  • Schwellungen

Ursachen für Ohrentzündungen:

  • Milben
  • Hefepilze
  • Bakterien
  • Fremdkörper
  • Unbehandelte Verletzungen
  • Allergien
  • Übermäßige Produktion von Ohrenschmalz

Wie kann ich Ohrentzündungen bei meinem Zwergpinscher vorbeugen?

Allein schon aufgrund der zuvor beschriebenen Ohrrandprobleme solltest Du die Lauscher des Zwergpinschers immer gut im Auge behalten und regelmäßig kontrollieren. Folgendes kannst Du tun, um Ohrentzündungen bei Deinem Hund effektiv vorzubeugen:

  • Schaue Dir die Ohren jeden Tag kurz an und prüfe diese auf Veränderungen.
  • Entferne Fremdkörper und Parasiten, wie Zecken.
  • Säubere die Ohrmuschel bei Bedarf mit einem weichen und fusselfreien Tuch oder einem Stück Küchenpapier. Bei hartnäckigen Verschmutzungen kannst Du das Tuch auch anfeuchten.
  • Nimm für jedes Ohr ein eigenes Tuch zum Auswischen.
  • Führe keine Ohrenstäbchen und Ähnliches in den Gehörgang ein!
  • Trockne die Ohren nach der Reinigung immer gründlich ab.

Die Hausapotheke für den Zwergpinscher

Kommt es zu einem Notfall benötigt der Hund manchmal sofort Erste Hilfe und muss von Dir zunächst medizinisch versorgt werden, ehe es schnellstmöglich zum Tierarzt geht. Eine Hausapotheke oder ein Erste-Hilfe-Set für den Hund solltest Du darum zu Hause stets griffbereit haben und regelmäßig auf Vollständigkeit überprüfen. Es gibt auch kleinere Sets, die sich prima für unterwegs und auf Spaziergängen eignen.

Hier die Auflistung einer gut gefüllte Hausapotheke für den Zwergpinscher:

  • Medikamente, die der Hund regelmäßig oder auf Reisen nimmt
  • Hand- und Wunddesinfektionsmittel
  • Alkoholpads
  • Wasserstoffperoxid zur Reinigung von Wunden
  • Augenspülung
  • Bepanthensalbe/Fettcreme/Vaseline
  • Handschuhe
  • Schere
  • Sicherheitsnadel
  • Tape
  • Pinzette
  • Zeckenzange/Flohkamm
  • Maulschlaufe
  • Wattestäbchen
  • Beatmungsmaske
  • Spritze
  • Rettungsdecke
  • Butstillender Stift
  • Insektenstich-Pads
  • Verbandmaterial (Verbandspäckchen, Wundkompressen, Pflaster, elastische Fixierbinde usw.)
  • Ratgeber/Buch über Erste Hilfe am Hund

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Tipps/Checkliste für ein gesundes Zwergpinscher-Hundeleben!

Ist Dein Zwergpinscher schon mal krank geworden? Bitte hinterlasse einen Kommentar und erzähle davon!

Dieser Beitrag hat 27 Kommentare

  1. Agnes

    Liebe Vanessa , Jerry wäre gestern 15 Jahre alt geworden , und hatte Niereninsuffizienz, , danke für die lieben Worte , liebe Grüße ,

    1. Zwergpinscher-Hunde.de

      Hallo Agnes!

      Immerhin tröstend zu hören, dass er doch ein schönes Alter erreichen durfte. Wenngleich es für uns Menschen immer eine viel zu kurze Zeit mit unseren Vierbeinern ist. Da könnten es 50 Jahre sein und der Abschied wäre schrecklich.
      Ganz liebe Grüße,
      Vanessa

  2. Kerstin

    HalloVanessa ,
    unsere Rehpischerdame wird im September 15 Jahre alt. Sie war immer sehr gesund und putzmunter . Seit einiger Zeit sind die Kniescheiben an den Hinterläufen dauerhaft nach oben verschoben und lassen sich nicht mehr korrigieren. Sie hört seit 2 Jahren schlecht bis gar nichts mehr und sieht auch langsam nichts mehr .
    Nachts ist sie seit 3 Monaten immer sehr unruhig und läuft stundenlang in der Wohnung umher und läßt sich leider auch nicht beruhigen . Tagsüber schläft sie sehr viel . Es ist für uns alle eine extreme Belastung , weil wir nachts auch nicht mehr schlafen können . Ständig läuft sie während ihrer unruhigen Nachtspaziergänge in der Wohnung irgendwo gegen . Wir wissen nicht, ob es eine beginnende Altersdemenz ist oder schlichtweg weil sie im dunklem Angst hat weil ihre Sinne nachlassen . Vor kurzem bekam sie auch Antibiotikum, weil ihre Wange ( zwischen Mund und Ohr ) ganz angeschwollen war . Wenn wir spazieren gehen mit ihr hat sie erst immer keine Lust und der Schwanz hängt nach unten und sie trödelt … wenn sie allerdings merkt , dass es nach Hause geht haut sie einfach ab Richtung nach Hause und reagiert auf nichts mehr .
    Meine Frage wäre , was wir mit ihr machen können wenn sie in der Nacht immer in der Wohnung rumläuft ? Heute Nacht war es ab 2 Uhr – 6 Uhr morgens durchgehend. Dabei stand sie auch manchmal ewig im dunklem Flur und ist gar nicht mehr weiter gegangen ….

    Liebe Grüße

    1. Zwergpinscher-Hunde.de

      Liebe Kerstin!

      Deine Pinscher-Dame ist in der Tat schon eine kleine Seniorin. Es kann gut sein, dass sie Demenz hat oder auch nicht mehr besonders gut sieht etc. Auch Bewegungsunlust kommt häufig im Alter vor und bedingt durch die veränderten Kniescheiben ist es ebenfalls gut möglich, dass sie wegen Schmerzen evtl. trödelt und langsamer ist.
      Gerne kannst Du hier im Forum mal Deine Frage stellen:
      https://www.zwergpinscherforum-steinwitz.de/forum.php
      Es ist ein Forum speziell für Zwergpinscher.
      Auch ein Besuch beim Tierarzt könnte Klarheit schaffen. Der kann auch evtl. Medikamente verschreiben, welche Eure Hundedame in der Nacht evtl. beruhigen könnten.

      Ich wünsche Euch bald wieder ruhigere Nächte und weiterhin viel Spaß mit Eurer Rehpinscherdame.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

  3. Kerstin

    Liebe Vanessa,
    vielen Dank für Deine Antwort .
    Vielleicht schaue ich mal in dieses Forum .

    1. Zwergpinscher-Hunde.de

      Keine Ursache 🙂

      Wir hoffen, Ihr findet schnell eine Lösung.

      Liebe Grüße 🙂

  4. Margarete

    Hallo , unser Leo ist fast acht Jahre alt , gesund und unendlich lieb und anhänglich , bis jetzt war er gott sei dank noch nicht ernsthaft krank .
    Doch seid ein paar Wochen bekommt er kahle Stellen , am Kopf oben hat er eine Glatze und an den Ohren fängt es auch an . Hatte jemand schon das Problem?
    Es grüßt Margarete und Leo

    1. Zwergpinscher-Hunde.de

      Hallo Margarete!

      Gab es eine Futterumstellung? Dies kann manchmal Fellprobleme verursachen.
      Weitere mögliche Ursachen für Haarausfall beim Hund:
      – Allergie
      – Hautpilz
      – Infektionen mit Bakterien
      – Parasiten
      – Hefepilze
      u.v.m
      Am besten zum Tierarzt fahren, damit Ihr das Problem schnell in den Griff bekommt. Sonst könnte es mit der Zeit immer schlimmer werden.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

  5. Jessi

    Hallo,unseren riley haben wir mit 13 Wochen geholt und er nach paar Monaten mit schrecklichen Durchfall Attacken geplagt teils mit übergeben und teils kot im Blut.(viel blut) Er verträgt nur trockenfutter.
    Gott sei dank ist unser Tierarzt immer zur stelle(da er seine Praxis im Haus hat in der unteren etage)
    Unser Tierarzt meinte er geht Grad durch all mögliche Kinderkrankheiten durch.
    Er wäre uns schon paar mal durch die Attacken flügge gegangen und hat sogar kochsalzlösung unter die Haut injiziert bekommen da er keine Feuchtigkeit mehr hatte.
    Nach kot und blur Untersuchung wurde herausgestellt dass er viel zu wenig elektro lyte hat bei einer Attacke und die Vermutung lag bei getreideallergie.
    Wir haben langsam das futter umgestellt und fest gestellt dass es ihn ohne Getreide besser geht
    Dann fingen die Zähne an (Kiefer fehlstellung),da Milch Zähne zu lang und zu tief saßen.
    Er ist jetzt 5 Jahre alt und hat schon seine 3 zahnreinigung hinter sich.
    Ich Pflege es jetzt mit so einem fingerling und mit so speziellem gel und neuerdings fängt er an immer wieder zu humpeln mit den rechten vorder Fuß.
    Der arme hat schon an die 100 spritzen über sich ergehen lassen müssen.
    Ach ja mit 2 Jahren mussten wir ihn operieren lassen da ein hoden im beckenraum drinnen war ( Gefahr durch verkrepsung)
    Ich hoffe trotzdem das er alt gesund und glücklich wird, er ist unser kind und unser ein und alles.
    Noch was hihi er hat Verlustangst und kann somit nicht allein sein trotz Hundeschule privattraining und viel intensiver Übung.
    Mit anderen Tieren verträgt er sich hat nicht oder schwer erst nach langer Zeit da er eine Erfahrung als Welpe gemacht hat die ihn geprägt hat.
    Liebe Grüsse

    1. Zwergpinscher-Hunde.de

      Hallo Jessi!

      Wow, da hat Riley ja Glück gehabt, bei Euch gelandet zu sein. Wie es sich liest, liebt ihr ihn bedingungslos und er bekommt jede Behandlung und Pflege, die er braucht und die nötig ist.
      Wie praktisch, wenn der Tierarzt gleich mit im Haus wohnt. Das hätte ich bei 3 Hunden und ohne Auto auch gern 🙂
      Mein Milo hat als Welpe auch unschöne Erfahrungen mit einem Artgenossen gemacht. War er vorher immer sehr aufgeschlossen und neugierig bei anderen Hunden, so hat ihn die Begegnung mit einem aggressiven Rottweiler (der sich beim Besitzer losgerissen hatte) vorsichtig und unsicher gemacht.
      Es hört sich so an, als sei Riley aber hart im Nehmen. Bestimmt wird er sehr alt und wird Euch noch lange Freude machen 😀
      Alles Liebe,
      Vanessa

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